Mittwoch, 16. Januar 2013

Erste Etappe: Valencia/Spanien

Coucou!

Wir sind angekommen! Heute ist es relativ kalt hier in Valencia, hab ich mir sagen lassen, nur 12° C. Am Wochenende sollen es sommerliche 20° C werden, genau mein Stil. Ich bin nicht so der Kälte-Typ. Wenn ich das schon wieder höre, dass in Deutschland gerade -5° C sind, bin ich froh, dass wir hier gelandet sind.

Es gehört zu unseren Pflichten, unsere Erfahrungen mit diesem Programm aufzuschreiben, wir sollen für jedes Land, in dem wir waren, einen Bericht verfassen, indem wir unsere Arbeit, unsere Familie, unser Umfeld und unser kurzes Leben in diesem Land schildern und auch bewerten. Deshalb werde ich meinen Blog damit schon mal vollkritzeln, damit ich dann in zwei Wochen nicht mehr ganz so viel Arbeit habe. Nun aber zu Spanien:



V A L E N C I A :

Valencia ist eine sehr eindrucksvolle Stadt, sie ist und wirkt riesengroß, hat aber trotzdem einen eher kleinstadthaften Touch. Vor allem die Innenstadt ist extrem imposant und faszinierend, wir konnten aber bisher nur einen kleinen Stadtbummel unternehmen, zu mehr sind wir noch nicht gekommen, am Wochenende vielleicht. Jeden Abend sieht man irgendwo ein Feuerwerk, in jedem Restaurant gibt es Paella Valenciana, was wirklich gut schmeckt. Ungefähr zweihundert Meter von unserem Wohnort entfernt ist der Mittelmeerstrand, das Wasser ist zwar zu kalt zum Baden, aber es sieht trotzdem eindrucksvoll aus.
Viele Menschen sprechen hier Katalanisch, die U-Bahn-Stationen, Restaurantkarten und Straßenschilder sind hier alle zweisprachig. Ich würde gern noch Katalanisch lernen, aber erst mal muss Spanisch sitzen, dann sehen wir weiter.



U N S E R E   G A S T F A M I L I E :

Unsere Gastfamilie ist total durchgeknallt, aber sehr nett. Violeta und Pablo sind aus Mexiko eingewandert und haben sieben Kinder. Die beiden Größten, Sofía und Juan, sind schon ausgezogen, schauen aber trotzdem irgendwie jeden Tag vorbei. Dann kommen Yolanda, Isabel und Vicente, die drei gehen zur Schule. Yolanda und Isabel sind Zwillinge. Die zwei Kleinsten sind Marisa und Daniel.
Das Haus ist ziemlich klein, Tobi und ich schlafen in Juans altem Zimmer, eigentlich hat niemand ein eigenes Zimmer für sich alleine. Aber die Familie ist total herzlich. Auch obwohl unsere Sprachkenntnisse noch etwas mau aussehen. Ich hatte ja schon mehrere Spanischkurse und durch mein fast perfektes Französisch ist das Ganze sowieso noch einfacher für mich. Aber Tobi hat ganz schön zu tun, der konnte bei unserer Ankunft kein Wort Spanisch. Mittlerweile versteht er schon einiges, den ganzen Intensivkursen sei Dank, die er vormittags machen muss, wenn ich schon arbeiten gehe.




U N S E R E    A R B E I T :

Unsere Arbeit ist großartig. Wir sind an einer Grundschule und betreuen mehrere Gruppen von Kindern. Wenn eine Klasse mal keinen Unterricht hat, kommt sie zu uns und wir beschäftigen uns mit den Kindern, sollen jedes einzelne quasi "zuordnen und analysieren", damit es für die Lehrer einfacher wird. Ist vielleicht zu vergleichen mit einem Förderprogramm. Dass sie Tobi und mich dafür allerdings genommen haben, ist mir schleierhaft, wir sind schließlich keine Pädagogen und können noch nicht mal richtig Spanisch oder Katalanisch, denn einige Kinder quasseln uns wirklich auf Katalanisch zu, da bin dann selbst ich überfordert. Wahrscheinlich haben sie hier Personalmangel, anders kann ich mich das nicht erklären ;)
Oder meine Arbeit in meiner Tanzschule hat hierbei gepunktet. Da hatte ich ja schließlich auch mit Kindern zu tun, denen ich etwas beibringen sollte. Bei Tobi könnte es sein riesengroßes Allgemeinwissen und seine Gabe, in jedem Umfeld, in jedem Land, zu jedem Zeitpunkt Leute auf sich aufmerksam zu machen, so dass er dann 1000 neue Menschen kennt. Das war schon gestern an unserem ersten Arbeitstag so, auf einmal war Tobi weg und ich hab ihm dann im nächsten Restaurant wiedergefunden, wo er ganz kumpelmäßig mit dem jungen Kellner auf englisch erzählt hat, der uns daraufhin sogar was zu trinken spendierte. So was schafft nur Tobi. Selbst wenn er die Sprache nicht kann und niemanden kennt.



U N S E R    Z E I T P L A N :

Aufstehen heißt es um sieben. Unsere Gastmutter Violeta macht uns jeden Morgen ein Monster-Frühstück. Ich schaff nicht einmal die Hälfte von meiner Portion. "Aber du bist so dünn und klein, du musst was essen!", sagt sie dann immer. Tobi ist auch dünn, aber dafür sehr groß, zu ihm sagt sie das nicht. Hm. Ach, sie ist süß.
Halb neun fahre ich mit der Metro zu unserer Grundschule, das dauert ungefähr zehn Minuten. Um neun beginnt mein Arbeitstag. Tobi hat vormittags Spanischkurs. Kurz nachdem wir hier angekommen sind, sollten wir beide einen Spanisch-Test machen. Dabei kam in der Auswertung heraus, dass ich ruhig in das kalte Wasser geschubst werden konnte, Tobi allerdings noch ein paar Spanisch-Kenntnisse brauchte. In einer Grundschule ist mit Englisch noch nicht viel.
Vormittags ist mein erster Job, die ganzen Klassenräume fertig zu machen. Sauber machen muss ich nicht, das hat vorher schon jemand anders erledigt. In Spanien haben viele Kinder nachmittags Schule. Deshalb wird alles erst am nächsten Morgen vorbereitet. Gestern war noch die Sekretärin mit dabei und hat mich eingearbeitet, heute musste ich das zum ersten Mal alleine machen.
Jedes Kind bekommt ein Platzdeckchen und ein Stück Schokolade, ziemlich süß von der Schule. Aber bei über 20 Klassenräumen à la 30 Plätze ist man damit schon mal eine Weile beschäftigt.
Von um zwölf bis um eins habe ich Mittagspause, in der ich jetzt einfach mal die freie Zeit genutzt habe, um zu bloggen. Gegen eins kommt Tobi und schiebt sich dann auch noch was zu essen zwischen die Zähne (oder er kauft sich unterwegs was), bevor halb zwei dann die Schule losgeht. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Schüler reinzulassen. "Oh, ihr seid die Neuen", wurden wir gestern gleich angequatscht. Vor uns waren zwei Australier da, die unseren Job gemacht haben.
Die erste Stunde haben alle Klassen Unterricht, dann nutzen Tobi und ich die Zeit, die ganzen Klassen plus die dazugehörigen Räume auswendig zu lernen. Zwei Wochen sind keine lange Zeit, aber ich bin trotzdem dafür, dass ich mich in dieser Schule wenigstens ein bisschen auskenne und die Namen von den Kindern weiß.
Zur zweiten Stunde kommt die erste Klasse zu uns. Wir haben einen extra Raum bekommen, ziemlich groß. Die Kinder sind sehr süß. Wir spielen mit ihnen, bringen ihnen ein paar Worte Deutsch bei, machen irgendwann auch Exkursionen mit ihnen und versuchen, unsere Spiele so zu gestalten, damit sie auch was lernen können. Heute beispielsweise haben Tobi und ich vor, mit den Kindern in den Wald zu gehen und "Das doppelte E" zu spielen, kennt Ihr das noch? :D
Als ich klein war, hab ich das ständig gespielt, in der Grundschule, sogar schon im Kindergarten. Hier in Spanien kennt man das gar nicht. Mal sehen, was uns noch für Quatsch einfällt, ich werde bestimmt mit einigen Mädchen auch ein bisschen tanzen und Tobi spielt mit den Jungs Fußball. Und er hat seine Gitarre mitgebracht, Musik ist bestimmt auch keine schlechte Idee. Wir haben eigentlich so viele lustige Einfälle, müssen aber alles der Direktorin vorlegen, klar. Die Kinder sind schließlich in der Schule und nicht im Ferienlager. Also geht spielen mal ja, immer allerdings nicht. Wir sollen ihnen vor allem Disziplin und Sorgfältigkeit nahelegen. Aber Tobi und ich sind der Meinung, das man das auch mit Spaß hinkriegt. Es ist ja auch schon Disziplin, wenn wir ihnen eine lustige Geschichte vorlesen und sie alle, jeder Einzelne, zuhören, weil sie unbedingt alles verstehen wollen. Natürlich wird zwischendurch gelacht, teils über die Geschichte, teils über Tobis spanische Aussprache und unseren typisch deutschen Akzent, aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Die Kinder sollen gerne zur Schule gehen. Außerdem sind wir dabei, festzustellen, wer aus welchen Gründen gemobbt, gehänselt oder ausgeschlossen wird, wir wollen für ein besseres Schulklima und fröhliche Kinder sorgen. Mal schauen, ob man da in zwei Wochen Ansätze erreichen kann, aber mit Tobi an meiner Seite mach ich mir da überhaupt keine Sorgen, das Genie bekommt alles hin :)
Die Klassen wechseln sich ab, wir haben jeden Tag und jede Stunde verschiedene. Über jede Klasse sollen wir ein paar Notizen machen, was uns aufgefallen ist, was besser laufen könnte, worin die meisten Schüler noch Schwächen haben und vor allem auch Ideen und Vorschläge für die Lehrer, denn das Ziel dieser Schule ist es, jedes einzelne Kind mit guten Noten durchzukriegen. Aber eben nicht mit Stress, sondern Freude. Diese Notizen und Bemerkungen schreibe ich dann wahrscheinlich meistens, weil ich besser Spanisch kann als Tobi ;) Er spielt dann mit den Kinder noch was.
17 oder 18 Uhr haben wir meistens Schluss, helfen dann noch beim Aufräumen und können gegen 19 Uhr nach Hause gehen. Gestern sind wir dann halt noch ein bisschen durch Valencia spaziert, haben uns die Uni angeguckt, die Innenstadt und sind dann nach Hause, wo es Abendessen, eine warme Dusche und ein kuscheliges Bett gab.


Im Prinzip läuft so jeder Wochentag ab, samstags treffen sich die Schüler mit Lernproblemen in der Schule, das ist wie Nachhilfe, zwei oder drei Lehrer sind dann da, die wechseln sich aber jedes Wochenende ab. Da müssen wir dann auch noch mal dabei sein. Aber für den Rest des Tages und den ganzen Sonntag haben wir frei. Dann können wir vielleicht endlich mal mit unseren Eltern skypen, bisher waren nur ein paar kurze Mails drin, um wenigstens zu verkünden, dass wir gut angekommen sind, die Familie nett ist und die Arbeit Spaß macht.



Ich glaube, ich werde heulen, wenn es in zwei Wochen weiter nach Zadar/Kroatien geht, hier ist es einfach sooo schön :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 10. Januar 2013

Welcome to the world.

Coucou!

Oh Gott, am Montag geht es los! Ich bin total kribbelig und schreibe ganz aufgeregt Listen, was ich alles mitnehmen will. Es ist nicht besonders einfach, zwischen meinen mittlerweile 59 Röcken zu entscheiden, Schuhe gibt es schließlich auch noch. Und Oberteile, Schminke und Schmuck nicht zu vergessen. Tobis Gesicht dazu und seine gestenähnlichen Armbewegungen (Hände über dem Kopf zusammen schlagen) sind eigentlich dazu da, um fotografiert zu werden, und das habe ich auch bereits mehrfach getan, aber er würde es nicht so genial finden, wenn die hier auftauchen ;)


Ich will die Welt sehen!

Wir kommen natürlich wieder, und ich würde wahrscheinlich auch nie auswandern wollen, aber erst einmal sind wir dann mal weg :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 6. Januar 2013

Neues-Jahr-Motivation. Mehr oder weniger.

Coucou!

Einen schönen heißen Tee, ein paar gute Filme, eine Packung Amicelli, eine schöne Badewanne, ein tolles Buch, ein entspannender Beauty-Tag, viel Schlaf, ein bisschen tanzen, leckeres und gesundes Essen: mehr habe ich gestern und heute nicht zustande gebracht. Und jetzt fühl ich mich gut. Vielleicht sollte ich das morgen auch noch mal machen :)
Aber nein, ich wollte in die Tanzschule. Also mach ich das auch. Und dann könnte ich so langsam mal ein Konzept für meine gesamten Vorsätze entwerfen, im Januar ist man da ja immer besonders übereifrig, im März ist das meistens alles schon verpufft. Dann sag ich mir immer, dass man im Januar dann ganz besonders viel machen könnte, um die anderen Monate wieder auszubügeln :)


Lots of Love,
Eure Eileen

Samstag, 5. Januar 2013

A saturday like he should always be!


Coucou!

Oder viel mehr guten Morgen! Heute habe ich so lange geschlafen wie schon lange nicht mehr. Und es tat mir gut. Danach gab es ganz lecker Frühstück im Bett, eine warme Dusche und ein bisschen Tanzerei zum Üben. So sollten Samstage immer beginnen.


Ich habe mir vorgenommen, ein neues Jahr als ein neues Blog-Leben zu nutzen, mal schauen, ob ich es diesmal schaffe, über meinen Schatten zu springen. Ich möchte mehr selbst fotografieren, was ich in den letzten Wochen und Monaten ja so lange auf Eis legen musste. Mich selbst werdet Ihr nach wie vor nicht zu sehen bekommen, aber ich werde mit der Zeit mutiger, was mein Leben betrifft. Und dadurch, dass Tobi und ich bald ins Ausland gehen, gibt es ja dann sowieso so viele Eindrücke festzuhalten, die ich dann auch irgendwo aufschreiben und zeigen will. Am 14. Januar geht es los - nach Valencia. Dort werde ich auch meinen halbjährigen Freiwilligendienst ab März verbringen, so lange ohne Tobi zu sein wird hart, aber wir schaffen das, wie wir auch schon meine Frankreich-Zeit geschafft haben.
Zurzeit bin ich also voll am Spanisch-Lernen, mein Volkshochschulkurs ist nächste Woche zuende, dann hab ich Niveau A1. Für mein Studium brauch ich A2, allerdings geh ich davon aus, dass ich in Spanien mindestens bis zu B1 komme, denn Spanisch ist so einfach strukturiert und logisch aufgebaut, das kann man sich im Prinzip selbst beibringen, wenn man ein bisschen Ahnung von Sprachen hat. Und dadurch, dass es von der Grammatik her genau das Gleiche wie Französisch ist, hab ich nur die neue Aussprache zu lernen, alles andere ist regelrecht süß :)

Bevor wir abreisen, plane ich noch einen Post von meinen Weihnachtsgeschenken und einen "What's in my bag?"-Post, ob ich das schaffe, ist eine andere Frage. Zeitmangel, Unwissenheit und Angst führen dazu, dass dieser Blog wahrscheinlich immer bleibt, was er ist: mein elektronisches Tagebuch. Auch gut.

Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 3. Januar 2013

2013!

Coucou!

Schon wieder einen ganzen Tag durchgeschlafen! Aber wenn man sich Silvester etwas überfeiert, ist das auch kein Wunder! Es war eine supergeniale Silvesterparty mit genau den richtigen Leuten und ich hätte mit niemandem auf der Welt tauschen wollen.



  1. Wenn es um Silvesterkracher, Raketen und sonstigen Firlefanz geht, sind Jungs wie kleine Kinder zu Weihnachten! ("Wow, guck mal, Eileen, eine Zehnerreihe davon. Boah, sogar eine große, ich werd verrückt!", Tobi, im Endstadium des "Angetrunken-sein", gegen 0.30 Uhr, 1.1.13)
  2. Sekt mit Cola schmeckt nicht!
  3. Manchmal tut es gut, wie kleine Kinder "Tabu" oder noch bescheuerter "Schokolade mit Messer und Gabel essen" zu spielen, nur das bei uns die Schokolade in Wackelpudding umgewandelt wurde.
  4. Nach dem Silvesteressen (Raclette!) bin ich auf dem besten Weg des Zunehmens!
  5. Neues Jahr, neues Glück!
  6. Tobi und ich sind schon dabei, uns auf Spanien vorzubreiten. In zwei Wochen geht es los, dann starten unsere Workshops und Reisen nach Spanien, Kroatien, Irland, Finnland, Schweden, Ukraine, Schweiz, Frankreich und Wales. Ich freu mich so extrem! Ursprünglich waren noch ein paar anderen Länder geplant und vielleicht schaffen wir auch noch Italien, aber das müssen wir mal sehen. Schließlich sind nicht wir diejenigen, die das planen.
  7. Ich freue mich auf dieses Jahr! :)
Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes und gesundes neues Jahr 2013! :) :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 31. Dezember 2012

Mein Jahr 2012!

Coucou!

Es ist nahezu erschreckend, wie schnell 2012 vergangen ist. In diesem Jahr ist viel passiert, viele Dinge, mit denen ich mich verändert habe, auch einige, für die ich mich verändern musste, insgesamt alles sehr durchwachsen. Im Februar 2012 habe ich mit dem Bloggen angefangen, mein elektronisches Tagebuch, wie ich es nenne, denn für die klassische Variante fehlt mir die Zeit. Aller Anfang ist schwer, denn ich kapier erst mit der Zeit, was man alles mit Blogs anstellen kann.
Ich bin selbst neugierig, was in diesem Jahr alles in meinem Leben passiert ist, deshalb hier mein Jahresrückblick 2012:

F E B R U A R

Im Februar hab ich noch ganz artig die Schulbank gedrückt und hatte weiß Gott unwichtigere Probleme als heute. Damals ging es hauptsächlich um die Angst vor Mathe ("Bitte, liebes Mathebuch, werde erwachsen und löse all deine Probleme selbst!"), den Prüfungsstress, die vielen Hausaufgaben ("Irgendwann klatsch ich das Zeug in die Ecke, ich schwör's!") und um meine Tanzerei, die mich schon jahrelang begleitet und es auch weiterhin tun wird. Außerdem war meine Schwester aus Frankreich für zwei Wochen bei mir.


M Ä R Z

Wir wurden mit Stoff zubombardiert, haben aber trotzdem nur Däumchen gedreht in der Schule, so kam es mir zumindest vor. Am Anfang meiner Bloggerei habe ich mich noch relativ häufig an meiner Vergangenheit festgehalten, die ich doch eigentlich loslassen möchte (Vorsatz für 2013!). Aus diesem Grund gibt es sehr viele Jammer-Posts, bei denen ich schon häufig überlegt habe, ob ich sie löschen soll, oder nicht. Letztendlich hab ich es doch nicht getan, da jeder im Leben mal jammert, und das gehörte in der Zeit nun mal zu meinem Leben dazu.


A P R I L

Unsere Mottowoche war ein voller Erfolg und mit Ach und Krach hab ich mich durch meine Prüfungen in Deutsch, Mathe, Englisch und Sozi gemeistert. Abitur ist kein Zuckerschlecken und meine Tanzschule wollte ich schließlich auch nicht vernachlässigen. Was war ich erleichtert, als ich das alles nun endlich geschafft hatte. Außerdem hatten wir unser wichtiges Volleyballturnier und ich habe mit Tobi ein paar Tage Oster-Urlaub gemacht.

Endlich hatte der Stress ein Ende! Ich glaube, ich war nie die Musterschülerin, obwohl ich meistens gute Noten hatte. Aber dafür habe ich viel zu oft meine Meinung gesagt, mir es mit vielen Lehrern verscherzt und in zu vielen Fächern Probleme. Da hat man es automatisch schwerer.
M A I

Die letzte Prüfung in Französisch wurde geschafft, die hab ich sogar am besten hingekriegt. Somit hatte ich nun mein Abi in der Tasche, denn die Ergebnisse erfuhren wir schon Ende Mai. Ich habe mein Abitur mit einem unglaublichen Durchschnitt von 1,9 geschafft. Und das, obwohl ich in Mathe so eine unterentwickelte Funzel bin.

Ich trinke nicht viel Alkohol, aber mal kann man schon ordentlich die Sau rauslassen. Und als wir alle mit allen Prüfungen durch waren, haben wir das auch als erstes gemacht ;-)
J U N I

Feiern! Schulzeit vorbei!


Der Abiball war wundervoll, mein rotes Kleid ein Traum. Jedes Mal, wenn ich meinen Schrank öffne, strahlt es mich an und dann denke ich glücklich an diesen einen Abend zurück, an dem ich meine Schulzeit endgültig hinter mir lassen konnte. Aber was haben wir alle geheult. Und einige vermiss ich extrem, denn das Leben verstreut uns in alle Richtungen. Abschied nehmen hieß es auch von meiner Amerikanerin Kathy, deren Austauschjahr zuende war. Wie wichtig Skype werden kann, merkt man erst in solchen Fällen, obwohl ich mein Leben nie vom Internet abhängig machen wollen würde.
Das Jubiläum meiner Tanzschule fiel blöderweise auf den gleichen Tag des Abiballs, aber auch das habe ich irgendwie hingekriegt. Diese Tanzschule ist mein zweites Zuhause.

J U L I

Sommerfeeling! Obwohl der Sommer dieses Jahr etwas mau ausgefallen ist. Ich war mit S., Anni, R., J., Tobi und Vivi beim Fusion-Festival. Eine Erfahrung, die man unbedingt mal erlebt haben sollte!
Ansonsten hieß es Vorbereitungen treffen für alles, was Tobi und mich im Leben erwartete. Wir arbeiteten uns noch ein bisschen Geld zusammen, bevor es im August losging.
Ich hatte zwei Wochen Tanztrainingslager und außerdem meinen 19. Geburtstag, der genau in diese zwei Wochen fiel. Zu der obligatorischen Party wurde ich verpflichtet, als ich wiederkam, und obwohl ich nicht verstehe, was man an einer 19, die wirklich nichts Halbes und nichts Ganzes ist, feiern soll, wurde es trotzdem eine geniale Geburtstagsparty.


A U G U S T

Tobi flog nach England, um dort für vier Monate zu arbeiten, in der gleichen Zeit absolvierte ich einen Tanzlehrgang, der mich fast das Leben kostete und von dem ich mich immer noch erholen muss. Ich ging bis an meine Grenzen, es wurde mit jedem Tag anstrengender und kräftezehrender.

S E P T E M B E R

Ich bin nach London geflogen, um mit Tobi seinen Geburtstag zu feiern. Seine Gastschwester Rachel, die ständig versucht hatte, ihn anzubaggern, hat das ziemlich angekotzt, aber es wurde trotzdem ein schönes Wochenende. Mein Tanzlehrgang ging immer weiter und noch dazu kam, dass sich die meisten Teilnehmerinnen am liebsten die Augen auskratzen wollten.
Einen noch tieferen Kratzer bekam dieser Monat mit Annes Tod. Sie lag mit einer Lungenembolie im Krankenhaus - und hat es nicht geschafft. Was habe ich um meine Freundin geweint.


Und ich habe zwei Katzenbabys gefunden, die ihr neues Zuhause bei Tobis Familie gefunden haben. Holly und Eddie haben sich richtig gut eingelebt, sind rotzfrech und zuckersüß!

O K T O B E R

Tobi hatte Urlaub und kam zurück zu mir. Annes Beerdigung wurde zum traurigen Tiefpunkt dieses Monates, für den aber auch alle aus ihren Ecken zurückgekommen sind. Die Beerdigung war wunderschön, aber auch extrem traurig. Ich denke noch oft zurück an diesen grausamen Tag, der mir ständig zeigt, wie ungerecht das Leben ist.

N O V E M B E R

Einen Monat ohne Bloggen. Das hat mir gefehlt. Zu den Gründen möchte ich nicht mehr viel sagen, sie sind nachzulesen. Und Gejammer, dass es mir so schlecht ging, bringt auch nichts. Ändern, chérie, Nicht rumheulen.



D E Z E M B E R

Ich bin eher der Kuchen-back- als der Plätzchen-back-Typ, aber mit diesem Werk war ich sogar relativ zufrieden. Und lecker waren sie auch!
Weihnachtsstress hielt sich zum Glück in Grenzen, oder vielmehr hab ich mir einfach keinen Stress gemacht. Das Weihnachtsfest selbst wurde auch schön ruhig und besinnlich bei Tobis Familie. Und nun haben wir Silvester, das ich auch mit Tobi und anderen Freunden, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, verbringen werde. 


S O N G S   O F   T H E   Y E A R : 

Ich hatte dieses Jahr nur sehr wenige Ohrwürmer, was eigentlich ziemlich untypisch für mich ist. Normalerweise hab ich jede Woche einen neuen.


Foster the People - Pumped up Kicks

Dieses Lied erinnert uns alle ewig an unsere Schulzeit, schweißt uns zusammen, verbindet uns, auch wenn uns Tausende von Kilometern trennen, ist für uns da, ist einfach eine Maßanfertigung für unseren Abiturjahrgang. "Abi - Kein Thema!"

Nolwenn Leroy - Nolwenn Ohwo!

Mein Gott, hab ich mal wieder gute Laune, muss ich jedes Mal denken, wenn ich das höre! Und Nolwenn Leroy ist sowieso eine extrem unglaublich überirdisch geniale Frau, sie fasziniert mich.

Asaf Avidan feat. The Mojos - One Day / Reckoning Song (Wankelmut-Remix)

Das ist ja bei den Meisten entweder furchtbar genial oder furchtbar schrecklich, etwas dazwischen gibt es nicht, zumindest ist mir das noch nicht zu Ohren gekommen. Ich gehöre eindeutig zu der ersten Sorte von Verrückten. Es ist einfach genauso schräg wie genial.

Rihanna - Diamonds (In the Sky)

Ich hasse Rihanna! Ich kann ihre Stimme nicht ertragen. Aber bei diesem Lied wurde ihre Stimme ja bis zur Unkenntlichkeit verändert, wie ich finde, von daher ist es schön.

Marteria, Yasha & Miss Platnum - Lila Wolken

Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Liebe. Punkt.

The Script feat. Will.I.Am - Hall of Fame

Ich freu mich schon extrem auf Kokowääh 2, einer der Filme, die ich 2013 unbedingt angucken möchte. Gefolgt von "Der Hobbit", "Jesus liebt mich" und noch so vielen anderen, dass ich wahrscheinlich gar keine Zeit dafür haben werde, so oft ins Kino zu gehen. Aber dann müssen sich alle anderen wenigstens nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, was sie mir denn zum Geburtstag schenken sollen, die DVDs davon tun es auch ;-)


V O R S Ä T Z E   F Ü R   2 0 1 3 :

- zunehmen!
- wieder richtig lange Haare haben!
- Silvester mit den gleichen Leuten feiern!
- back to Paris!

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr 2013!

Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten :)

Coucou!



Von Herzen! Euch allen eine gemütliche Zeit.

Und wir haben den Weltuntergang überlebt ;)

Lots of Love,
Eure Eileen

Dienstag, 18. Dezember 2012

Im Leben zählt nicht, was du hast, sondern wen.

Coucou,

unglaublich, dass man manchmal nur einen Tag brauchen muss, um alle Weihnachtsgeschenke zusammen oder zumindest Bastelideen zu haben. Meine Mama, Tobis Schwester, seine Eltern, sein kleiner Bruder Max, ein paar Freunde und natürlich Tobi selbst bekommen etwas von mir, obwohl Tobi und ich uns eigentlich einig waren, uns dieses Jahr einmal nichts zu schenken. Aber da ich weiß, dass er das nicht einhält, halte ich das eben auch nicht ein. Nach dem Einkaufsbummel hab ich kurz in der Tanzschule vorbeigeschaut und hab meiner Chefin ein bisschen beim Vorbereiten der Kurspläne für das nächste Jahr geholfen, selbst tanzen lässt sie mich noch nicht. Und ich habe auch leider keine Anfängerkurse mehr, weil ich ja dann bald nicht mehr da bin. Vielleicht krieg ich im Januar noch einen Crashkurs, aber da muss man sehen, wie es mir geht.
Außerdem war ich heute bei Vivi, Flori und endlich auch mal wieder bei Tobis Familie, die hab ich in den ganzen vier Monaten schließlich nur drei oder vier Mal gesehen. Letztendlich bin ich dort den ganzen Nachmittag geblieben und erst vorhin wieder nach Hause gekommen, jetzt ab unter die Dusche (mit Tobi !? :P) und dann ab ins Bett. Glücklicherweise ist Tobis Mama eine begnadete Köchin und hat mich den ganzen Abend mit leckerem Essen vollgestopft, bis ich nicht mehr konnte. So viel auf einmal soll zwar nicht so gut sein, und ich hab auch extreme Bauchschmerzen, aber dieses Gefühl, Hunger zu haben, ist endlich weg. Ich komm schon wieder auf die Beine :)



Gute Nacht!
Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 17. Dezember 2012

Am Strand. Dem Wellengang lauschen.

Coucou,

ich spüre den Lehrgang in allen Knochen, jede Bewegung schmerzt. Jetzt, wo ich lange schlafen darf, kann ich es nicht. Ich glaube, ich brauch selber erst mal ein oder zwei Tage, um runterzukommen. Essen ist anstrengend, es ist, als würde man einer Magersüchtigen wieder beibringen müssen, ordentlich und gesund zu essen, sogar mein Ernährungsplan steht schon. Ich wollte nie magersüchtig sein, jetzt bin ich es wohl zwangsweise oder eher ungewollt geworden.
Heute spazierte ich am Strand lang und begegnete einem kleinen Mädchen mit ihrer Mutter. "Guck mal, Mama, die Frau da ist total dünn. So möchte ich auch aussehen."  Und die Mutter fuhr ihre kleine Tochter an: "Um Gottes Willen, nie im Leben machst du diesen Magerwahn mit, du bleibst gesund." Weil Menschen eben urteilen, ohne hinzugucken. Aber ich kann sie schon verstehen, ich gebe zurzeit das Bild einer lebendigen Leiche ab, das ist für die Außenwelt eben ziemlich verstörend.



Es ist die letzte Woche vor Weihnachten, überall riecht es nach Plätzchen und Zimt. Ich habe noch nicht alle Geschenke zusammen, wann denn auch, dafür ist jetzt genug Zeit. Das meiste werde ich sowieso selbst machen, es beruhigt und ist außerdem viel schöner. Meine Mama und ich feiern Weihnachten wie die letzten Jahre mit Tobis Familie zusammen, zu der wir laut deren Aussagen schon seit drei Jahren gehören. Dann habe ich endlich wieder ein paar Tage zum Durchatmen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollen wir, also unser großer Freundeskreis, übrigens alle zusammen Annes Grab besuchen. Schade, dass der Schnee mittlerweile am Schmelzen ist. Ich halte zwar nicht viel von Winter, Kälte und Schnee, aber das Weiße hätte bestimmt hübsch ausgesehen, zusammen mit den Tannengestecken, den Grablichtern und dem roten Grabstein. So weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie Ebenholz. Wie bei Schneewittchen. Zwar hatte Anne blonde Haare, aber dafür einen schwarzen Galgenhumor, über den wir so oft lachen mussten. Sie fehlt uns.

In dieser Woche komm ich endlich mal zu so vielen Dingen, die sonst immer liegen bleiben müssen. Ich werde mal richtig unsere Wohnung aufräumen, sauber machen und das ganze Weihnachtszeug rauskramen, stellt euch vor, wir haben noch nicht ein bisschen Weihnachtsdeko aufgestellt, bei uns vertrocknen noch die Herbstblätter. Meine Mama muss auch viel arbeiten und für so was haben wir dann eben beide keine Zeit. Ich werde außerdem auch in meiner Tanzschule beim Jahresendreinigen helfen, obwohl meine Chefin es mir höchstpersönlich verboten hat, nachdem sie gesehen hat, wie ich beim Lehrgang anfing und wie ich letztendlich wieder wegging. Aber ohne tanzen kann ich eben nicht ganz, das brauch ich zum Gesund werden. Und zur Jahresversammlung und Weihnachtsfeier wollte ich natürlich auch gehen. Alles in dieser Woche.
Und dann wird's gemütlich und wir können endlich entspannen. Duftkerzen, Tee, ein gutes Buch, und ab in die Badewanne. Das mach ich jedes Jahr mindestens sechs Mal, also so circa alle zwei Monate, aber in den letzten Jahren hat sich das eher vermehrt vor und zu Weihnachten angehäuft. Und gerade jetzt könnte ich das wahrscheinlich noch öfter gebrauchen. Und ganz viel Liebe.
Tobi ist ganz zuckersüß zu mir. Er kocht mir leckere Dinge, massiert mir Rücken und Füße, auch wenn ich sage, dass er das nicht tun muss, bringt mich zum Lachen und ist einfach für mich da. Die Zeit in London hat ihn entschlossener und konsequenter gemacht, er ist um viele Erfahrungen reicher.


Jetzt werde ich noch etwas essen und mich dann ins Bett legen, ich bin schon wieder total müde. Morgen geht's in die Stadt, ein bisschen was einkaufen, ein paar Leute besuchen und vor allem zum Arzt gehen, meine Mama hat mich gezwungen. Aber die werden mir sowieso nur das sagen, was ich sowieso schon weiß: "Sie sind viel zu dünn, Sie müssen mehr essen." Ja, danke.
Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 16. Dezember 2012

Ich hatte keine Kraft mehr. Es tut mir leid.

Coucou,

es gibt nichts zu sagen, ich weiß es selber. Über einen Monat habe ich nicht gebloggt. Und in diesem Monat habe ich mich irgendwie verändert, zumindest wird mir das gesagt.
Ich habe meinen Tanzlehrgang, der mit jedem Tag stressiger wurde abgeschlossen und alles andere so weit verarbeitet, dass ich jetzt erst mal so einigermaßen weitermachen kann. Jetzt habe ich erst mal bis Mitte Januar frei. Ein knapper Monat, in dem ich vielleicht ab und zu mal in der Tanzschule zu finden bin, aber ansonsten nichts mache, weil ich einfach erst mal Pause brauche, um wieder zu Kräften zu kommen. Dieser Tanzlehrgang ging fast an meine Grenzen, körperlich und auch seelisch. Ich bin klapperdürr, wiege erschreckende 42 Kilo und habe eine Ernährungsberaterin aufgesucht, wie ich am besten ganz schnell wieder zunehmen kann. In meinem Kopf herrscht leeres Chaos. Jeden Tag bis zum Umfallen tanzen zu müssen macht irgendwann die Psyche kaputt, selbst wenn man noch so gerne tanzt und nicht ohne kann. Ich bin letztendlich Fünfte geworden, habe also nicht das Treffen gewonnen. Alle sind neidisch auf die Gewinnerinnen, ich nicht. Ich brauche eine Auszeit, von allem. Essen, trinken, Tobi, alle anderen haben mich gefälligst in Ruhe zu lassen.
Ich wusste, dass es anstrengend wird, als ich im August diesen Lehrgang begonnen habe, aber so kräftezehrend habe ich mir das niemals vorgestellt. Noch dazu kam dieser psychische Druck, den sich die meisten Teilnehmerinnen gerne gemacht haben. Mobbing stand an der Tagesordnung. Meine liebe Freundin Nina wurde sogar einmal in der Umkleide eingeschlossen, damit sie ihre Prüfung verpasst hat, glücklicherweise durfte sie die nachholen. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich das nicht mitbekommen habe.

Teilweise kam ich abends nach Hause, habe mechanisch etwas zu essen in mich hinein gestopft und bin dann ins Bett gefallen. Irgendwann war ich an Kopfschmerzen gewöhnt, Kaffee war mein ständiger Begleiter. Als einmal meine Tage ausblieben, war ich noch nicht einmal überrascht. Ein anderes Mal hat meine Mama mich ohnmächtig in der Küche inmitten von einem Haufen Scherben gefunden, ich war anscheinend beim Versuch, etwas zu essen, umgekippt. Sie wollte mir verbieten, in die Tanzschule zu fahren, eisern hab ich weitergekämpft. Und es nicht geschafft. Vielleicht bin ich an einer Universität doch besser aufgehoben als in einer Tanzschule.
Tobi ist aus England zurück, der ist in den letzten Wochen fast wahnsinnig geworden, weil er sich Sorgen gemacht hat. Zweimal haben wir uns über Skype gestritten: "EILEEN, ICH FAHR SOFORT LOS ZUM FLUGHAFEN, DU KANNST SO NICHT WEITERMACHEN." - "DU BLEIBST, WO DU BIST. UND ICH MACH WEITER." - "VERGISS ES, DIE MACHEN DICH KAPUTT." - "WAS VERSTEHST DU SCHON DAVON?" ... Es tut mir leid, Tobi. Ich liebe dich. Jetzt hab ich ihn wieder. Er macht sich aber immer noch verrückt vor Sorgen. Keine Angst, ich schaff das schon, ich geh nicht zugrunde.


Lange Rede, kurzer Unsinn. Aus diesem Grund habe ich in der letzten Zeit nicht gebloggt, weil ich einfach nicht mehr konnte. Jetzt geht es langsam wieder bergauf. Trotzdem danke für diese neue Lebenserfahrung.

Lots of Love,
Eure Eileen