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Freitag, 24. Januar 2014

Andenken.

Coucou,

wisst ihr, man tut Sachen und weiß danach nicht, warum. Man möchte Dinge und kann sie trotzdem nicht erreichen, weil das Schicksal es nicht gut mit einem meint. Dieser Blog war mein Baby. Mein persönliches Tagebuch, in das ich alles hineinschreiben konnte, was ich wollte. Völlig anonym und unverfroren konnte ich die Eileen sein, die ich bin. Das kann ich auch immer noch, mein Baby ist noch da. Aber irgendwas ist anders. Ich habe auch drüber nachgedacht, ob ich mein Marmeladenglas löschen sollte, mich dann aber dagegen entschieden.

Es ist ein Dreivierteljahr her, als man zum letzten Mal was von mir gehört hat. Ich lebe noch, das mal zum Anfang. Und es geht mir gut. In meinem Leben hat sich nicht viel verändert und gleichzeitig hat sich alles verändert. Ich würde sagen, ich bin erwachsener geworden. Ich bin immer noch mit meinem Freund Tobi zusammen und immer noch die Verrückte, die am liebsten den ganzen Tag in der Tanzschule verbringt. Das hat sich also nicht geändert.

Vor einem Dreivierteljahr befand ich mich gerade in Rumänien. Harter Job. Wenn ich so drüber nachdenke, waren alle unsere Freiwilligendienste (Work&Travel) harte Jobs, aber wir sind froh, dass wir sie erleben durften. Was ist dann passiert?



Nach den drei Wochen in Rumänien hatten wir erst mal eine Auszeit von zwei Wochen, die wir zu Hause in Deutschland verbracht haben. Es war wunderschön, so nach fast einem Jahr in der weiten Welt endlich mal wieder nach Hause zu kommen. In diesen zwei Wochen habe ich mir selbst auch strengstens verboten, irgendwas anderes zu machen als zu verarbeiten. Ich habe nichts geschrieben, ich habe nur nachgedacht. Ich bin viel tanzen gegangen, um mich zu beruhigen. Außerdem haben Tobi und ich uns die Mammutaufgabe gestellt, allen lieben Menschen, bei denen wir in gesamt Europa Zeit verbringen durften, ein Dankeschön zu schicken, das hat dann auch die vollsten zwei Wochen in Anspruch genommen. Tobi ist den lieben, langen Tag durch die Gegend gefahren und hat Geschenke gekauft und ich saß zu Hause und habe in mehreren Sprachen Briefe verfasst, Videos von uns beiden geschnitten, die Geschenke eingepackt und Fotos entwickeln lassen. Abends haben Tobi und ich uns dann immer hingesetzt, die Videos gedreht und uns Gedanken gemacht, wem wir was schicken könnten. Es war eine riesengroße Arbeit und hat uns viel Geld, Zeit und Nerven gekostet, aber das war es wirklich wert!

Von einigen bekamen wir dann auch ziemlich bald darauf eine Antwort, wir müssten sie besuchen kommen und wären jederzeit herzlich willkommen, aber das habe ich schon alles nicht mehr mitbekommen, denn für mich ging es nach den zwei Wochen vier Monate nach Valencia, Spanien. Neben meiner eigentlichen Arbeit in einem Kinderheim habe ich dort auch meine ehemalige Gastfamilie und unsere Schule, in der wir gearbeitet haben, besucht. Und natürlich auch die Tanzschule von damals, in der ich in jeder freien Minuten zu finden war. Sie haben mir dort Flamenco beigebracht, wofür ich sehr dankbar bin. Das sieht leichter aus als es ist und kostet einen sehr viel Übung und Körperbeherrschung.

Auch in Spanien habe ich keinen einzigen Tag gebloggt und ich muss gestehen, ich habe es nicht vermisst. Ich habe dort ein klein wenig die Mentalität der Spanier angenommen. Feuer im Blut, aber Ruhe in der Seele. Ich war dort so ausgeglichen wie noch nirgendwo anders, mir hat es an nichts gefehlt, abgesehen von Tobi, der in Deutschland geblieben ist und die vier Monate noch gearbeitet hat. Es ging mir dort gut, obwohl bei mir zu Hause die Welt zusammen gebrochen ist. Das Schicksal ist eben gnadenlos und schlägt manchmal liebend gerne zu.

Es war gerade die Hälfte von meinem Spanienaufenthalt um, als mich ein Anruf aus Deutschland erreichte: „Ihre Mutter wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Es geht ihr sehr schlecht. Ist es Ihnen möglich, herzukommen?“ – „Was ist passiert?“ Aber eigentlich wollte ich es gar nicht wissen, denn mein Verdacht bestätigte sich auch noch. Unsere Vergangenheit hat uns eingeholt. Meine Mama konnte nicht mehr. Natürlich musste ich zu ihr, ich muss immer bei ihr sein, wenn etwas ist, wir brauchen uns gegenseitig. Es gab nichts zu diskutieren, ich bin zurück nach Deutschland und war für sie da. Und sie für mich. Und Tobi für uns. .
Auch in dieser schweren Zeit gab es keine verfügbaren Nerven für mein Baby, ich wusste einfach nicht, was ich machen sollte, so weitermachen wie bisher kam mir zu banal vor. Dennoch bin ich wieder zurück nach Spanien gereist. Ich fühlte mich feige und egoistisch deswegen, aber ich habe meinen Freiwilligendienst mechanisch zuende geführt, mein Zertifikat bekommen und ab nach Hause. Es ging allen besser, aber die seelischen Narben bleiben. Auch meine.

Es war ursprünglich geplant, dass Tobi und ich zusammen in Rostock studieren. Aber als ich dann gerade frisch gebacken aus Spanien wiederkam, konnte ich Rostock nicht mehr sehen. Ich wollte weg von zu Hause und gleichzeitig auch meine Mama nicht alleine lassen, die mit mir jedoch ellenlange Diskussionen geführt hatte, dass ich mein Leben nicht aufgeben sollte, um ihres zu beschützen. Also sind Tobi und ich zusammen weggezogen, weit weg. Wir leben jetzt in Leipzig und studieren hier auch beide. Mein Studiengang hat keinen NC, also konnte ich nachträglich noch hineinrutschen, aber Tobi musste für seinen extrem kämpfen, hat es aber geschafft. Wir haben hier eine Wohnung gefunden, tolle neue Leute kennen gelernt und ich habe eine Tanzschule für mich entdeckt. Mein Studium macht mir Spaß, mit mir zusammen studiert Romy, und zwar genau das Gleiche, wir haben uns so kaputt gelacht, als wir uns im Vorlesungssaal zum ersten Mal gesehen haben. Ich habe Französisch, Spanisch und Italienisch – genau wie Romy auch. Ich wusste zwar, dass sie auch hier in Leipzig gelandet ist, aber bin trotzdem völlig gedankenversunken zur Vorlesung gegangen, um die Überraschung meines Lebens zu bekommen. Außerdem habe ich noch Rumänisch, voll gut, dann verlern ich wenigstens nicht sofort alles, was ich mir dort eingeprägt habe.

Da Romy und ich jetzt so ziemlich auf einen Haufen sind und uns jeden Tag sehen, haben wir beschlossen, unsere Babys zu verbinden, sie ist genauso eine Schreiberin wie ich. Sie hatte zwar bisher nie einen Blog, aber sie wird hier ab und zu ein paar Posts als Gastautorin verfassen. Wir haben uns natürlich einen ungünstigen Zeitpunkt für den Start ausgesucht, nächste Woche fangen unsere Prüfungen an und ich muss noch so viel lernen, aber in Angriff nehmen wollen wir das Ganze schon. Wir wollen diesen Blog, dieses Marmeladenglas zu zweit wieder aufleben lassen, ich will mein Baby nicht wegschmeißen. Und zu zweit ist vieles einfacher, dann muss ich nicht mehr ganz so viel Angst haben oder mich verstecken.
Romy ist ein bisschen offener als ich, wahrscheinlich wird sie der repräsentative Teil und ich der organisatorische. Wir wissen es noch nicht, wie wir das aufziehen wollen, aber wir möchte zu zweit etwas erreichen, was uns Spaß macht.

So viel von meiner Seite. Ich bin also nicht tot, sondern noch motivierter als vorher, etwas aus meinem Leben zu machen und nichts dem Zufall zu überlassen. Mein Name ist Eileen, ich lebe und ich bin glücklich.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Erste Etappe: Valencia/Spanien

Coucou!

Wir sind angekommen! Heute ist es relativ kalt hier in Valencia, hab ich mir sagen lassen, nur 12° C. Am Wochenende sollen es sommerliche 20° C werden, genau mein Stil. Ich bin nicht so der Kälte-Typ. Wenn ich das schon wieder höre, dass in Deutschland gerade -5° C sind, bin ich froh, dass wir hier gelandet sind.

Es gehört zu unseren Pflichten, unsere Erfahrungen mit diesem Programm aufzuschreiben, wir sollen für jedes Land, in dem wir waren, einen Bericht verfassen, indem wir unsere Arbeit, unsere Familie, unser Umfeld und unser kurzes Leben in diesem Land schildern und auch bewerten. Deshalb werde ich meinen Blog damit schon mal vollkritzeln, damit ich dann in zwei Wochen nicht mehr ganz so viel Arbeit habe. Nun aber zu Spanien:



V A L E N C I A :

Valencia ist eine sehr eindrucksvolle Stadt, sie ist und wirkt riesengroß, hat aber trotzdem einen eher kleinstadthaften Touch. Vor allem die Innenstadt ist extrem imposant und faszinierend, wir konnten aber bisher nur einen kleinen Stadtbummel unternehmen, zu mehr sind wir noch nicht gekommen, am Wochenende vielleicht. Jeden Abend sieht man irgendwo ein Feuerwerk, in jedem Restaurant gibt es Paella Valenciana, was wirklich gut schmeckt. Ungefähr zweihundert Meter von unserem Wohnort entfernt ist der Mittelmeerstrand, das Wasser ist zwar zu kalt zum Baden, aber es sieht trotzdem eindrucksvoll aus.
Viele Menschen sprechen hier Katalanisch, die U-Bahn-Stationen, Restaurantkarten und Straßenschilder sind hier alle zweisprachig. Ich würde gern noch Katalanisch lernen, aber erst mal muss Spanisch sitzen, dann sehen wir weiter.



U N S E R E   G A S T F A M I L I E :

Unsere Gastfamilie ist total durchgeknallt, aber sehr nett. Violeta und Pablo sind aus Mexiko eingewandert und haben sieben Kinder. Die beiden Größten, Sofía und Juan, sind schon ausgezogen, schauen aber trotzdem irgendwie jeden Tag vorbei. Dann kommen Yolanda, Isabel und Vicente, die drei gehen zur Schule. Yolanda und Isabel sind Zwillinge. Die zwei Kleinsten sind Marisa und Daniel.
Das Haus ist ziemlich klein, Tobi und ich schlafen in Juans altem Zimmer, eigentlich hat niemand ein eigenes Zimmer für sich alleine. Aber die Familie ist total herzlich. Auch obwohl unsere Sprachkenntnisse noch etwas mau aussehen. Ich hatte ja schon mehrere Spanischkurse und durch mein fast perfektes Französisch ist das Ganze sowieso noch einfacher für mich. Aber Tobi hat ganz schön zu tun, der konnte bei unserer Ankunft kein Wort Spanisch. Mittlerweile versteht er schon einiges, den ganzen Intensivkursen sei Dank, die er vormittags machen muss, wenn ich schon arbeiten gehe.




U N S E R E    A R B E I T :

Unsere Arbeit ist großartig. Wir sind an einer Grundschule und betreuen mehrere Gruppen von Kindern. Wenn eine Klasse mal keinen Unterricht hat, kommt sie zu uns und wir beschäftigen uns mit den Kindern, sollen jedes einzelne quasi "zuordnen und analysieren", damit es für die Lehrer einfacher wird. Ist vielleicht zu vergleichen mit einem Förderprogramm. Dass sie Tobi und mich dafür allerdings genommen haben, ist mir schleierhaft, wir sind schließlich keine Pädagogen und können noch nicht mal richtig Spanisch oder Katalanisch, denn einige Kinder quasseln uns wirklich auf Katalanisch zu, da bin dann selbst ich überfordert. Wahrscheinlich haben sie hier Personalmangel, anders kann ich mich das nicht erklären ;)
Oder meine Arbeit in meiner Tanzschule hat hierbei gepunktet. Da hatte ich ja schließlich auch mit Kindern zu tun, denen ich etwas beibringen sollte. Bei Tobi könnte es sein riesengroßes Allgemeinwissen und seine Gabe, in jedem Umfeld, in jedem Land, zu jedem Zeitpunkt Leute auf sich aufmerksam zu machen, so dass er dann 1000 neue Menschen kennt. Das war schon gestern an unserem ersten Arbeitstag so, auf einmal war Tobi weg und ich hab ihm dann im nächsten Restaurant wiedergefunden, wo er ganz kumpelmäßig mit dem jungen Kellner auf englisch erzählt hat, der uns daraufhin sogar was zu trinken spendierte. So was schafft nur Tobi. Selbst wenn er die Sprache nicht kann und niemanden kennt.



U N S E R    Z E I T P L A N :

Aufstehen heißt es um sieben. Unsere Gastmutter Violeta macht uns jeden Morgen ein Monster-Frühstück. Ich schaff nicht einmal die Hälfte von meiner Portion. "Aber du bist so dünn und klein, du musst was essen!", sagt sie dann immer. Tobi ist auch dünn, aber dafür sehr groß, zu ihm sagt sie das nicht. Hm. Ach, sie ist süß.
Halb neun fahre ich mit der Metro zu unserer Grundschule, das dauert ungefähr zehn Minuten. Um neun beginnt mein Arbeitstag. Tobi hat vormittags Spanischkurs. Kurz nachdem wir hier angekommen sind, sollten wir beide einen Spanisch-Test machen. Dabei kam in der Auswertung heraus, dass ich ruhig in das kalte Wasser geschubst werden konnte, Tobi allerdings noch ein paar Spanisch-Kenntnisse brauchte. In einer Grundschule ist mit Englisch noch nicht viel.
Vormittags ist mein erster Job, die ganzen Klassenräume fertig zu machen. Sauber machen muss ich nicht, das hat vorher schon jemand anders erledigt. In Spanien haben viele Kinder nachmittags Schule. Deshalb wird alles erst am nächsten Morgen vorbereitet. Gestern war noch die Sekretärin mit dabei und hat mich eingearbeitet, heute musste ich das zum ersten Mal alleine machen.
Jedes Kind bekommt ein Platzdeckchen und ein Stück Schokolade, ziemlich süß von der Schule. Aber bei über 20 Klassenräumen à la 30 Plätze ist man damit schon mal eine Weile beschäftigt.
Von um zwölf bis um eins habe ich Mittagspause, in der ich jetzt einfach mal die freie Zeit genutzt habe, um zu bloggen. Gegen eins kommt Tobi und schiebt sich dann auch noch was zu essen zwischen die Zähne (oder er kauft sich unterwegs was), bevor halb zwei dann die Schule losgeht. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Schüler reinzulassen. "Oh, ihr seid die Neuen", wurden wir gestern gleich angequatscht. Vor uns waren zwei Australier da, die unseren Job gemacht haben.
Die erste Stunde haben alle Klassen Unterricht, dann nutzen Tobi und ich die Zeit, die ganzen Klassen plus die dazugehörigen Räume auswendig zu lernen. Zwei Wochen sind keine lange Zeit, aber ich bin trotzdem dafür, dass ich mich in dieser Schule wenigstens ein bisschen auskenne und die Namen von den Kindern weiß.
Zur zweiten Stunde kommt die erste Klasse zu uns. Wir haben einen extra Raum bekommen, ziemlich groß. Die Kinder sind sehr süß. Wir spielen mit ihnen, bringen ihnen ein paar Worte Deutsch bei, machen irgendwann auch Exkursionen mit ihnen und versuchen, unsere Spiele so zu gestalten, damit sie auch was lernen können. Heute beispielsweise haben Tobi und ich vor, mit den Kindern in den Wald zu gehen und "Das doppelte E" zu spielen, kennt Ihr das noch? :D
Als ich klein war, hab ich das ständig gespielt, in der Grundschule, sogar schon im Kindergarten. Hier in Spanien kennt man das gar nicht. Mal sehen, was uns noch für Quatsch einfällt, ich werde bestimmt mit einigen Mädchen auch ein bisschen tanzen und Tobi spielt mit den Jungs Fußball. Und er hat seine Gitarre mitgebracht, Musik ist bestimmt auch keine schlechte Idee. Wir haben eigentlich so viele lustige Einfälle, müssen aber alles der Direktorin vorlegen, klar. Die Kinder sind schließlich in der Schule und nicht im Ferienlager. Also geht spielen mal ja, immer allerdings nicht. Wir sollen ihnen vor allem Disziplin und Sorgfältigkeit nahelegen. Aber Tobi und ich sind der Meinung, das man das auch mit Spaß hinkriegt. Es ist ja auch schon Disziplin, wenn wir ihnen eine lustige Geschichte vorlesen und sie alle, jeder Einzelne, zuhören, weil sie unbedingt alles verstehen wollen. Natürlich wird zwischendurch gelacht, teils über die Geschichte, teils über Tobis spanische Aussprache und unseren typisch deutschen Akzent, aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Die Kinder sollen gerne zur Schule gehen. Außerdem sind wir dabei, festzustellen, wer aus welchen Gründen gemobbt, gehänselt oder ausgeschlossen wird, wir wollen für ein besseres Schulklima und fröhliche Kinder sorgen. Mal schauen, ob man da in zwei Wochen Ansätze erreichen kann, aber mit Tobi an meiner Seite mach ich mir da überhaupt keine Sorgen, das Genie bekommt alles hin :)
Die Klassen wechseln sich ab, wir haben jeden Tag und jede Stunde verschiedene. Über jede Klasse sollen wir ein paar Notizen machen, was uns aufgefallen ist, was besser laufen könnte, worin die meisten Schüler noch Schwächen haben und vor allem auch Ideen und Vorschläge für die Lehrer, denn das Ziel dieser Schule ist es, jedes einzelne Kind mit guten Noten durchzukriegen. Aber eben nicht mit Stress, sondern Freude. Diese Notizen und Bemerkungen schreibe ich dann wahrscheinlich meistens, weil ich besser Spanisch kann als Tobi ;) Er spielt dann mit den Kinder noch was.
17 oder 18 Uhr haben wir meistens Schluss, helfen dann noch beim Aufräumen und können gegen 19 Uhr nach Hause gehen. Gestern sind wir dann halt noch ein bisschen durch Valencia spaziert, haben uns die Uni angeguckt, die Innenstadt und sind dann nach Hause, wo es Abendessen, eine warme Dusche und ein kuscheliges Bett gab.


Im Prinzip läuft so jeder Wochentag ab, samstags treffen sich die Schüler mit Lernproblemen in der Schule, das ist wie Nachhilfe, zwei oder drei Lehrer sind dann da, die wechseln sich aber jedes Wochenende ab. Da müssen wir dann auch noch mal dabei sein. Aber für den Rest des Tages und den ganzen Sonntag haben wir frei. Dann können wir vielleicht endlich mal mit unseren Eltern skypen, bisher waren nur ein paar kurze Mails drin, um wenigstens zu verkünden, dass wir gut angekommen sind, die Familie nett ist und die Arbeit Spaß macht.



Ich glaube, ich werde heulen, wenn es in zwei Wochen weiter nach Zadar/Kroatien geht, hier ist es einfach sooo schön :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 10. Januar 2013

Welcome to the world.

Coucou!

Oh Gott, am Montag geht es los! Ich bin total kribbelig und schreibe ganz aufgeregt Listen, was ich alles mitnehmen will. Es ist nicht besonders einfach, zwischen meinen mittlerweile 59 Röcken zu entscheiden, Schuhe gibt es schließlich auch noch. Und Oberteile, Schminke und Schmuck nicht zu vergessen. Tobis Gesicht dazu und seine gestenähnlichen Armbewegungen (Hände über dem Kopf zusammen schlagen) sind eigentlich dazu da, um fotografiert zu werden, und das habe ich auch bereits mehrfach getan, aber er würde es nicht so genial finden, wenn die hier auftauchen ;)


Ich will die Welt sehen!

Wir kommen natürlich wieder, und ich würde wahrscheinlich auch nie auswandern wollen, aber erst einmal sind wir dann mal weg :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Samstag, 5. Januar 2013

A saturday like he should always be!


Coucou!

Oder viel mehr guten Morgen! Heute habe ich so lange geschlafen wie schon lange nicht mehr. Und es tat mir gut. Danach gab es ganz lecker Frühstück im Bett, eine warme Dusche und ein bisschen Tanzerei zum Üben. So sollten Samstage immer beginnen.


Ich habe mir vorgenommen, ein neues Jahr als ein neues Blog-Leben zu nutzen, mal schauen, ob ich es diesmal schaffe, über meinen Schatten zu springen. Ich möchte mehr selbst fotografieren, was ich in den letzten Wochen und Monaten ja so lange auf Eis legen musste. Mich selbst werdet Ihr nach wie vor nicht zu sehen bekommen, aber ich werde mit der Zeit mutiger, was mein Leben betrifft. Und dadurch, dass Tobi und ich bald ins Ausland gehen, gibt es ja dann sowieso so viele Eindrücke festzuhalten, die ich dann auch irgendwo aufschreiben und zeigen will. Am 14. Januar geht es los - nach Valencia. Dort werde ich auch meinen halbjährigen Freiwilligendienst ab März verbringen, so lange ohne Tobi zu sein wird hart, aber wir schaffen das, wie wir auch schon meine Frankreich-Zeit geschafft haben.
Zurzeit bin ich also voll am Spanisch-Lernen, mein Volkshochschulkurs ist nächste Woche zuende, dann hab ich Niveau A1. Für mein Studium brauch ich A2, allerdings geh ich davon aus, dass ich in Spanien mindestens bis zu B1 komme, denn Spanisch ist so einfach strukturiert und logisch aufgebaut, das kann man sich im Prinzip selbst beibringen, wenn man ein bisschen Ahnung von Sprachen hat. Und dadurch, dass es von der Grammatik her genau das Gleiche wie Französisch ist, hab ich nur die neue Aussprache zu lernen, alles andere ist regelrecht süß :)

Bevor wir abreisen, plane ich noch einen Post von meinen Weihnachtsgeschenken und einen "What's in my bag?"-Post, ob ich das schaffe, ist eine andere Frage. Zeitmangel, Unwissenheit und Angst führen dazu, dass dieser Blog wahrscheinlich immer bleibt, was er ist: mein elektronisches Tagebuch. Auch gut.

Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 31. Dezember 2012

Mein Jahr 2012!

Coucou!

Es ist nahezu erschreckend, wie schnell 2012 vergangen ist. In diesem Jahr ist viel passiert, viele Dinge, mit denen ich mich verändert habe, auch einige, für die ich mich verändern musste, insgesamt alles sehr durchwachsen. Im Februar 2012 habe ich mit dem Bloggen angefangen, mein elektronisches Tagebuch, wie ich es nenne, denn für die klassische Variante fehlt mir die Zeit. Aller Anfang ist schwer, denn ich kapier erst mit der Zeit, was man alles mit Blogs anstellen kann.
Ich bin selbst neugierig, was in diesem Jahr alles in meinem Leben passiert ist, deshalb hier mein Jahresrückblick 2012:

F E B R U A R

Im Februar hab ich noch ganz artig die Schulbank gedrückt und hatte weiß Gott unwichtigere Probleme als heute. Damals ging es hauptsächlich um die Angst vor Mathe ("Bitte, liebes Mathebuch, werde erwachsen und löse all deine Probleme selbst!"), den Prüfungsstress, die vielen Hausaufgaben ("Irgendwann klatsch ich das Zeug in die Ecke, ich schwör's!") und um meine Tanzerei, die mich schon jahrelang begleitet und es auch weiterhin tun wird. Außerdem war meine Schwester aus Frankreich für zwei Wochen bei mir.


M Ä R Z

Wir wurden mit Stoff zubombardiert, haben aber trotzdem nur Däumchen gedreht in der Schule, so kam es mir zumindest vor. Am Anfang meiner Bloggerei habe ich mich noch relativ häufig an meiner Vergangenheit festgehalten, die ich doch eigentlich loslassen möchte (Vorsatz für 2013!). Aus diesem Grund gibt es sehr viele Jammer-Posts, bei denen ich schon häufig überlegt habe, ob ich sie löschen soll, oder nicht. Letztendlich hab ich es doch nicht getan, da jeder im Leben mal jammert, und das gehörte in der Zeit nun mal zu meinem Leben dazu.


A P R I L

Unsere Mottowoche war ein voller Erfolg und mit Ach und Krach hab ich mich durch meine Prüfungen in Deutsch, Mathe, Englisch und Sozi gemeistert. Abitur ist kein Zuckerschlecken und meine Tanzschule wollte ich schließlich auch nicht vernachlässigen. Was war ich erleichtert, als ich das alles nun endlich geschafft hatte. Außerdem hatten wir unser wichtiges Volleyballturnier und ich habe mit Tobi ein paar Tage Oster-Urlaub gemacht.

Endlich hatte der Stress ein Ende! Ich glaube, ich war nie die Musterschülerin, obwohl ich meistens gute Noten hatte. Aber dafür habe ich viel zu oft meine Meinung gesagt, mir es mit vielen Lehrern verscherzt und in zu vielen Fächern Probleme. Da hat man es automatisch schwerer.
M A I

Die letzte Prüfung in Französisch wurde geschafft, die hab ich sogar am besten hingekriegt. Somit hatte ich nun mein Abi in der Tasche, denn die Ergebnisse erfuhren wir schon Ende Mai. Ich habe mein Abitur mit einem unglaublichen Durchschnitt von 1,9 geschafft. Und das, obwohl ich in Mathe so eine unterentwickelte Funzel bin.

Ich trinke nicht viel Alkohol, aber mal kann man schon ordentlich die Sau rauslassen. Und als wir alle mit allen Prüfungen durch waren, haben wir das auch als erstes gemacht ;-)
J U N I

Feiern! Schulzeit vorbei!


Der Abiball war wundervoll, mein rotes Kleid ein Traum. Jedes Mal, wenn ich meinen Schrank öffne, strahlt es mich an und dann denke ich glücklich an diesen einen Abend zurück, an dem ich meine Schulzeit endgültig hinter mir lassen konnte. Aber was haben wir alle geheult. Und einige vermiss ich extrem, denn das Leben verstreut uns in alle Richtungen. Abschied nehmen hieß es auch von meiner Amerikanerin Kathy, deren Austauschjahr zuende war. Wie wichtig Skype werden kann, merkt man erst in solchen Fällen, obwohl ich mein Leben nie vom Internet abhängig machen wollen würde.
Das Jubiläum meiner Tanzschule fiel blöderweise auf den gleichen Tag des Abiballs, aber auch das habe ich irgendwie hingekriegt. Diese Tanzschule ist mein zweites Zuhause.

J U L I

Sommerfeeling! Obwohl der Sommer dieses Jahr etwas mau ausgefallen ist. Ich war mit S., Anni, R., J., Tobi und Vivi beim Fusion-Festival. Eine Erfahrung, die man unbedingt mal erlebt haben sollte!
Ansonsten hieß es Vorbereitungen treffen für alles, was Tobi und mich im Leben erwartete. Wir arbeiteten uns noch ein bisschen Geld zusammen, bevor es im August losging.
Ich hatte zwei Wochen Tanztrainingslager und außerdem meinen 19. Geburtstag, der genau in diese zwei Wochen fiel. Zu der obligatorischen Party wurde ich verpflichtet, als ich wiederkam, und obwohl ich nicht verstehe, was man an einer 19, die wirklich nichts Halbes und nichts Ganzes ist, feiern soll, wurde es trotzdem eine geniale Geburtstagsparty.


A U G U S T

Tobi flog nach England, um dort für vier Monate zu arbeiten, in der gleichen Zeit absolvierte ich einen Tanzlehrgang, der mich fast das Leben kostete und von dem ich mich immer noch erholen muss. Ich ging bis an meine Grenzen, es wurde mit jedem Tag anstrengender und kräftezehrender.

S E P T E M B E R

Ich bin nach London geflogen, um mit Tobi seinen Geburtstag zu feiern. Seine Gastschwester Rachel, die ständig versucht hatte, ihn anzubaggern, hat das ziemlich angekotzt, aber es wurde trotzdem ein schönes Wochenende. Mein Tanzlehrgang ging immer weiter und noch dazu kam, dass sich die meisten Teilnehmerinnen am liebsten die Augen auskratzen wollten.
Einen noch tieferen Kratzer bekam dieser Monat mit Annes Tod. Sie lag mit einer Lungenembolie im Krankenhaus - und hat es nicht geschafft. Was habe ich um meine Freundin geweint.


Und ich habe zwei Katzenbabys gefunden, die ihr neues Zuhause bei Tobis Familie gefunden haben. Holly und Eddie haben sich richtig gut eingelebt, sind rotzfrech und zuckersüß!

O K T O B E R

Tobi hatte Urlaub und kam zurück zu mir. Annes Beerdigung wurde zum traurigen Tiefpunkt dieses Monates, für den aber auch alle aus ihren Ecken zurückgekommen sind. Die Beerdigung war wunderschön, aber auch extrem traurig. Ich denke noch oft zurück an diesen grausamen Tag, der mir ständig zeigt, wie ungerecht das Leben ist.

N O V E M B E R

Einen Monat ohne Bloggen. Das hat mir gefehlt. Zu den Gründen möchte ich nicht mehr viel sagen, sie sind nachzulesen. Und Gejammer, dass es mir so schlecht ging, bringt auch nichts. Ändern, chérie, Nicht rumheulen.



D E Z E M B E R

Ich bin eher der Kuchen-back- als der Plätzchen-back-Typ, aber mit diesem Werk war ich sogar relativ zufrieden. Und lecker waren sie auch!
Weihnachtsstress hielt sich zum Glück in Grenzen, oder vielmehr hab ich mir einfach keinen Stress gemacht. Das Weihnachtsfest selbst wurde auch schön ruhig und besinnlich bei Tobis Familie. Und nun haben wir Silvester, das ich auch mit Tobi und anderen Freunden, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe, verbringen werde. 


S O N G S   O F   T H E   Y E A R : 

Ich hatte dieses Jahr nur sehr wenige Ohrwürmer, was eigentlich ziemlich untypisch für mich ist. Normalerweise hab ich jede Woche einen neuen.


Foster the People - Pumped up Kicks

Dieses Lied erinnert uns alle ewig an unsere Schulzeit, schweißt uns zusammen, verbindet uns, auch wenn uns Tausende von Kilometern trennen, ist für uns da, ist einfach eine Maßanfertigung für unseren Abiturjahrgang. "Abi - Kein Thema!"

Nolwenn Leroy - Nolwenn Ohwo!

Mein Gott, hab ich mal wieder gute Laune, muss ich jedes Mal denken, wenn ich das höre! Und Nolwenn Leroy ist sowieso eine extrem unglaublich überirdisch geniale Frau, sie fasziniert mich.

Asaf Avidan feat. The Mojos - One Day / Reckoning Song (Wankelmut-Remix)

Das ist ja bei den Meisten entweder furchtbar genial oder furchtbar schrecklich, etwas dazwischen gibt es nicht, zumindest ist mir das noch nicht zu Ohren gekommen. Ich gehöre eindeutig zu der ersten Sorte von Verrückten. Es ist einfach genauso schräg wie genial.

Rihanna - Diamonds (In the Sky)

Ich hasse Rihanna! Ich kann ihre Stimme nicht ertragen. Aber bei diesem Lied wurde ihre Stimme ja bis zur Unkenntlichkeit verändert, wie ich finde, von daher ist es schön.

Marteria, Yasha & Miss Platnum - Lila Wolken

Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Erinnerungen, Liebe. Punkt.

The Script feat. Will.I.Am - Hall of Fame

Ich freu mich schon extrem auf Kokowääh 2, einer der Filme, die ich 2013 unbedingt angucken möchte. Gefolgt von "Der Hobbit", "Jesus liebt mich" und noch so vielen anderen, dass ich wahrscheinlich gar keine Zeit dafür haben werde, so oft ins Kino zu gehen. Aber dann müssen sich alle anderen wenigstens nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen, was sie mir denn zum Geburtstag schenken sollen, die DVDs davon tun es auch ;-)


V O R S Ä T Z E   F Ü R   2 0 1 3 :

- zunehmen!
- wieder richtig lange Haare haben!
- Silvester mit den gleichen Leuten feiern!
- back to Paris!

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr 2013!

Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 12. August 2012

Geburtstagsparty - das muss so sein!

Coucou!

Geniales Wochenende, sag ich nur. Da haben meine Leute mal wieder was Tolles auf die Beine gestellt, auch wenn ich das eigentlich gar nicht haben wollte. Egal, es war einfach geil :-)



Wir sind jung und genießen unser Leben!



Ich liebe dieses Lied! Es passt. 

Wisst Ihr, diese ganze Welt kann uns mal. Wir haben uns. Und wir werden uns immer haben. Wenn die Situation zunehmend versauter, bekiffter, besoffener und komischer wird, wenn alle denken: Scheiße Mann, mach dir Musik lauter, wir wollen an nichts anderes mehr denken. Wenn man der Realität und allen anderen bescheuerten Dingen um einem herum dezent den Mittelfinger zeigen kann, wenn der Bass am ganzen Körper vibiriert, wenn es Augenblicke gibt, in denen das Herz vor Glück kurz aussetzt, wenn die Nacht so wunderbar frei riecht, wenn man alles riskieren will, wenn man die Vernunft überhört, weil sie so leise spricht, wenn man nicht mehr weiß, wie man heißt, wenn das Herz nur noch voller verrückter Träume ist, wenn man sinnfreies Zeug plötzlich sinnvoll findet, wenn man einfach nur im Glücksgefühlsrausch schwebt und sein Leben genießt, dann spürt man nur noch das, was zählt. Aus diesem Grund liebe ich es, mit meinen Freunden zusammen zu sein und zu feiern. 

Because one day, baby, we'll be old, oh baby we'll be old, and think of all the stories that we could have told.
That's why we want to tell these stories before we'll be too old.




Morgen beginnt mein Tanzlehrgang, und jetzt gleich bringen wir alle zusammen Tobi zum Flughafen, da er ja dann nach England fliegt. Ich bin traurig, bitte bleib einfach bei mir. Aber ich beschwere mich nicht, er soll leben, genauso wie er mich leben lässt, ohne zu maulen. Sein T-Shirt von der Party liegt noch auf meinem Bett. Es riecht nach ihm. Darf ich es behalten? Er fehlt mir jetzt schon. Pass auf dich auf, sagte ich zu ihm. Denn ich habe Angst um dich. Seine Antwort war ein Kuss.
Oh Mist, jetzt fang ich auch noch an zu heulen, das war nicht geplant. Und jetzt kommt er auch noch ins Zimmer und sieht es.
"Soll ich hier bleiben?", fragt er besorgt und nimmt mich in die Arme.
NEIN!
Das kann ich nicht von ihm verlangen. Geh schon. Er liest, was ich schreibe - und lächelt gequält. Ich bitte ihn, mich allein zu lassen, er geht. Jetzt weine ich wirklich. Zwei Monate sind nun mal länger als zwei Wochen. Jeden Abend Skype. Trotzdem. Kaum ist er mal nicht da, habe ich sofort Sehnsucht nach seiner Nähe, seiner Wärme, seinen Armen, seinen Küssen, seinen Augen, seinem Lachen, seiner Sanftheit, einfach nach ihm.
Es gibt Leute, die verstehen das nicht, die mir allen Ernstes einreden wollen, ich solle mich nicht so anstellen und nicht rumheulen. Es gibt eben schlechte Menschen, die so gerne auf Traumwelten und Gefühlen herumtrampeln. Es ist okay, ihr wisst es nicht besser. Ihr habt keine Ahnung, was dieser Mensch mir eigentlich bedeutet. Das Schlimme ist, dass ihr glaubt, alles zu wissen.

Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie.

Das stimmt schon irgendwie. Ich werde es wieder so machen wie damals in Frankreich. Diese sechs Monate haben uns fast umgebracht.  Wenn man heute im Nachhinein darüber nachdenkt, wird einem immer mehr klar, dass es wirklich so ist. Die Zeit in Frankreich war schön, aber ich konnte nicht mehr. Nicht ohne ihn. Ich habe Tage gezählt. Weil ich ihn so sehr brauche. Unsere Beziehung ist stark, denn sie hat das überlebt. Also wird sie die zwei Monate England auch überleben. Hoffe ich doch.


Lots of Love,
Eure Eileen