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Donnerstag, 14. Februar 2013

Valentinstag...

...ist für mich völlig überflüssig. Dieser Tag ist ja irgendwie wie jeder andere auch. Wer ist denn bitte dieser Valentin? Mein Dashboard war heute voll mit Valentinstags-Posts, alles rot und rosa, viele Herzchen, meine Lieblingsmodebloggerinnen haben fleißig ihre Tagesoutfits gepostet, alle total übereifrig. Versteh ich nicht. Es ist ein Tag wie jeder andere auch! Sicherlich gehöre auch ich zu den hoffnungslosen Romantikern und liebe es, wenn man sich gegenseitig kleine Aufmerksamkeiten schenken kann. Aber das kann man jeden Tag im Jahr tun und nicht auf Teufel komm raus nur am 14. Februar! Und warum eigentlich dieser Tag? Sommerwärme wäre zum Kuscheln und Knistern doch viel schöner ;)

Hier in Finnland wird das zum Glück nicht ganz so verbissen betrachtet, der 14. Februar wird hier eher als "Freundschaftstag" gefeiert und man hinterlässt sich anonym kleine Geschenke. Wir hatten heute Morgen ein kleines Päckchen mit finnischem Honig, Fazer-Schokolade und einem kleinen Elch-Plüschtier vor unserer Zimmertür stehen. Ich könnte schwören, es war unsere Gastmutter! :)

Autsch, meine Finnland-Zusammenfassung lässt auf sich warten, diesen Post über den für mich nervigen Valentinstags-Quatsch habe ich mal eben schnell in der Mittagspause zusammen geklatscht, das andere erfordert ein bisschen mehr Zeit, hm.


http://weheartit.com/

Sonntag, 12. August 2012

Geburtstagsparty - das muss so sein!

Coucou!

Geniales Wochenende, sag ich nur. Da haben meine Leute mal wieder was Tolles auf die Beine gestellt, auch wenn ich das eigentlich gar nicht haben wollte. Egal, es war einfach geil :-)



Wir sind jung und genießen unser Leben!



Ich liebe dieses Lied! Es passt. 

Wisst Ihr, diese ganze Welt kann uns mal. Wir haben uns. Und wir werden uns immer haben. Wenn die Situation zunehmend versauter, bekiffter, besoffener und komischer wird, wenn alle denken: Scheiße Mann, mach dir Musik lauter, wir wollen an nichts anderes mehr denken. Wenn man der Realität und allen anderen bescheuerten Dingen um einem herum dezent den Mittelfinger zeigen kann, wenn der Bass am ganzen Körper vibiriert, wenn es Augenblicke gibt, in denen das Herz vor Glück kurz aussetzt, wenn die Nacht so wunderbar frei riecht, wenn man alles riskieren will, wenn man die Vernunft überhört, weil sie so leise spricht, wenn man nicht mehr weiß, wie man heißt, wenn das Herz nur noch voller verrückter Träume ist, wenn man sinnfreies Zeug plötzlich sinnvoll findet, wenn man einfach nur im Glücksgefühlsrausch schwebt und sein Leben genießt, dann spürt man nur noch das, was zählt. Aus diesem Grund liebe ich es, mit meinen Freunden zusammen zu sein und zu feiern. 

Because one day, baby, we'll be old, oh baby we'll be old, and think of all the stories that we could have told.
That's why we want to tell these stories before we'll be too old.




Morgen beginnt mein Tanzlehrgang, und jetzt gleich bringen wir alle zusammen Tobi zum Flughafen, da er ja dann nach England fliegt. Ich bin traurig, bitte bleib einfach bei mir. Aber ich beschwere mich nicht, er soll leben, genauso wie er mich leben lässt, ohne zu maulen. Sein T-Shirt von der Party liegt noch auf meinem Bett. Es riecht nach ihm. Darf ich es behalten? Er fehlt mir jetzt schon. Pass auf dich auf, sagte ich zu ihm. Denn ich habe Angst um dich. Seine Antwort war ein Kuss.
Oh Mist, jetzt fang ich auch noch an zu heulen, das war nicht geplant. Und jetzt kommt er auch noch ins Zimmer und sieht es.
"Soll ich hier bleiben?", fragt er besorgt und nimmt mich in die Arme.
NEIN!
Das kann ich nicht von ihm verlangen. Geh schon. Er liest, was ich schreibe - und lächelt gequält. Ich bitte ihn, mich allein zu lassen, er geht. Jetzt weine ich wirklich. Zwei Monate sind nun mal länger als zwei Wochen. Jeden Abend Skype. Trotzdem. Kaum ist er mal nicht da, habe ich sofort Sehnsucht nach seiner Nähe, seiner Wärme, seinen Armen, seinen Küssen, seinen Augen, seinem Lachen, seiner Sanftheit, einfach nach ihm.
Es gibt Leute, die verstehen das nicht, die mir allen Ernstes einreden wollen, ich solle mich nicht so anstellen und nicht rumheulen. Es gibt eben schlechte Menschen, die so gerne auf Traumwelten und Gefühlen herumtrampeln. Es ist okay, ihr wisst es nicht besser. Ihr habt keine Ahnung, was dieser Mensch mir eigentlich bedeutet. Das Schlimme ist, dass ihr glaubt, alles zu wissen.

Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie.

Das stimmt schon irgendwie. Ich werde es wieder so machen wie damals in Frankreich. Diese sechs Monate haben uns fast umgebracht.  Wenn man heute im Nachhinein darüber nachdenkt, wird einem immer mehr klar, dass es wirklich so ist. Die Zeit in Frankreich war schön, aber ich konnte nicht mehr. Nicht ohne ihn. Ich habe Tage gezählt. Weil ich ihn so sehr brauche. Unsere Beziehung ist stark, denn sie hat das überlebt. Also wird sie die zwei Monate England auch überleben. Hoffe ich doch.


Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 2. Juli 2012

Bereue nie, was du getan hast, wenn du dabei glücklich gewesen bist.

Coucou!


Sommerfeeling! Und wisst Ihr, wo ich am Wochenende war? Beim Fusion-Festival. Mit Tobi, R., J., S., Anni und Vivi. Hammer! Tobi und J. waren schon nach drei Stunden völlig betrunken und lagen irgendwo im Gras, wir fünf verrückten Mädels haben ganz viele neue Leute kennen gelernt. Also hieß es schon am ersten Abend (das Ganze ging vier Tage!): Party! Da waren Tobi und J. dann völlig weg. Und sie wurden auch die gesamten vier Tage nicht mehr nüchtern. Insgesamt haben wir wahrscheinlich sechs Stunden geschlafen.
Vier Tage lang feiern. Was will man mehr? ;-)
Konzerte, Spiele, Musik, Alkohol, Nacht, Freiheit, alles schön. Fusion ist ein bisschen das geborene Hippie-Festival: Sex, Drugs und Rock'n'Roll. Woodstock ist nichts dagegen. Ich habe zwar keine Drogen genommen, aber für die Jungs, die sich ab und zu mal 'nen Joint drehen, war das das Kifferparadies auf Erden. Wir haben aber aufeinander aufgepasst. Und jetzt sind wir alle bei J. zu Hause angekommen und werden hier übernachten.




Fazit: Ich bin absolut happy. Vier super-geile Tage!


Herrlich unperfekt. Vogelfrei. Durcheinander. Fassadenmädchen. Maskenmensch. Pretend to be happy. Rebellin. YOUNG AND LOST. Verrückt vor Angst. Verzweifelt.


So bin ich.


Endlose Nächte. Herzensnachbarn. Momente, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Im Bus am Fenster sitzen, Musik hören, nachdenken, träumen. Mittsommernächte. LUFT UND LIEBE. Salzige Sommerluft. Bunte Lichter, Nacht und Zuckerwatte. Sommernächte. Kopfhörer rein, Alltag raus. Glücksgefühle auf Hochtouren. Schokokuss und Hamburgnächte. Lachen, bis die Tränen kommen. Draußen, in der Großstadt. Nächte am Meer. Wassereismomente. Knutschflecken. Liebesbriefe.

Das mag ich.

Ein Herz voller verrückter Träume. Glücksgefühlsrausch. Tränenlikör. Frei sein, wild sein, jung sein. Minderwertigkeitskomplexe. Verlernt zu erzählen. Enttäuschungen und so, you know? Verdammte Schüchternheit. Gelernt zu schweigen. Schlafstörungen.

So sieht mein Leben aus. Ändern, nicht rumheulen.

Ändern? Warum? Verdammt, warum? Für keinen Reichtum, für kein Geld dieser Welt. Mein Leben, meine Meinung, meine Einstellung. Na, was denn nun?


Ich bin absolut glücklich!




Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 24. Juni 2012

10 Dinge, von denen ich total begeistert bin.

Coucou!


Ich bin zurzeit auf dem Hamster-Tripp, das heißt, ich probiere so viel möglich aus, um mein Leben bunter zu machen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Einige Dinge stehen aber schon seit Ewigkeiten fest, so wie diese zehn:


1) 
essence pureskin anti-spot toner & powder      Wellness & Beauty Duschgel (Apfelblüte und Vanille)

Das Gesichtswasser von essence ist super, ich hatte zwar noch nie besonders viele Pickel, aber vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Wundermittel benutze ;-)

Vor allem gefällt mir auch sehr gut, dass es sehr hautfreundlich ist. Ich hatte schon viele Hautprobleme und war auch schon oft beim Hautarzt, der mir es dann sogar schwarz auf weiß gegeben hat, dass die ganzen Entzündungen daher kamen, dass meine Haut nicht alle Mittel vertragen konnte. Jetzt hab ich endlich etwas gefunden, wogegen sie sich nicht wehrt.
- Gibt's bei Rossmann


Das Duschgel von Wellness & Beauty liebe ich vor allem wegen dem Duft, Apfel und Vanille ist eine total tolle Mischung. Es ist wie eine Spraydose und das Zeug kommt schon so schaumig raus, das ist so klasse, vor allem prickelt das total auf der Haut ;-)
- auch Rossmann


2)




Meine Nagellacksammlung!
Ich habe nicht besonders viele Nagellacks, im Verhältnis zu anderen Mädchen. Aber die paar Fläschchen reichen mir. Am liebsten mag ich den roten von Maybelline Jade ganz links, den blauen von MaxFactor ganz rechts und den schwarzen von essence gleich daneben (alle von Rossmann).



Der schwarze ist nicht sehr dickflüssig, aber er schimmert total schön auf den Nägeln. Dummerweise sieht man das nicht so gut auf dem Foto.




Oh Gott, meine Nägel sind eigentlich ziemlich schön, aber auf diesem Bild sehen sie ja regelrecht scheiße aus! Liegt wahrscheinlich daran, dass meine neue Kamera immer noch nicht angekommen ist und ich wohl oder übel auf meine alte, die weniger gute Bilder macht, weil sie schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat, zurückgreifen musste.



Der Blaue. Wieder sehen meine Nägel doof aus.


Und der Rote. Ich mag Nagellack gerne.


3)




"Spirit, der wilde Mustang" - Ich liebe es so!
In einem älteren Post habe ich diesen Film schon einmal vorgestellt, mein absoluter Lieblingskinderfilm und das Einzige, was aus meiner mädchentypischen Pferdephase für immer hängen bleiben wird.


4)




Tokio Hotel. Na los, hasst mich dafür. Ich bin es gewohnt, dafür beleidigt zu werden und dass alle sich ihre Mäuler zerreißen. Was ich mit dieser Band verbinde, versteht niemand, nicht einmal ich selbst. Sie geben mir die Kraft, das hier alles durchzustehen. Manchmal, wenn mich keiner hört und wenn ich nicht im Chor bin, dann singe ich alleine. Immer Songs von Tokio Hotel, was anderes kommt gar nicht infrage. Ich warte sehnsüchtig auf ein neues Album, beeilt euch mal ein bisschen, Jungs, hier gibt es Menschen, die euch brauchen ;-)


5) H&M.
Ich kann hingehen, wann ich will, ich finde immer irgendetwas. Und teuer ist es oftmals auch nicht. Neulich war ich ja mit S. mal wieder losgezogen. Unser Ziel ist immer zuerst der H&M, wenn wir den abgegrast haben, dann geht's weiter. Wenn ich viel Geld hätte, dann würde ich mit dem Haufen, der übrig bleibt (Geld wird nicht aus dem Fenster geschmissen, zuerst wird gespendet oder irgendwo geholfen und unterstützt!) fast den gesamten H&M leer kaufen, so sehr gefallen mir die Sachen da. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, dann kann ich euch die Sachen ja auch noch zeigen. Ich überlege sowieso, ob ich nicht vielleicht Outfit-Bilder machen sollte. Ich liebe es, in anderen Blogs Outfits anzugucken, das ist sehr inspirierend. 


6)




Mein Föhn! Fünf Minuten maximal und meine langen (!!!) Haare sind komplett trocken. Dieses Teil ist der Wahnsinn, wenn es mal schnell gehen muss. Eigentlich lasse ich meine Haare grundsätzlich an der Luft trocken, frisst ja nicht so viel Strom auf, aber manchmal hat es man es nun mal eilig. Und dann liebe ich dieses Ding von Föhn ;-)
Wo er her ist, weiß ich leider nicht genau, ich hab ihn mal geschenkt bekommen. Es ist ein "Desperate Housewives"-Föhn, das steht zumindest drauf ;-)


7)




Meine Röcke. Das hier ist nur eine minimale und vor allem schlecht zu sehende (alte Kamera, schmore in der Hölle! :D) Auswahl, alle passen gar nicht auf ein Foto, da ich insgesamt 47 Röcke besitze. Ich weiß, mein Kleiderschrank ächzt schon ;-)
Ich habe sie in allen Farben, am meisten jedoch diese normalen schwarzen Jersey Röcke, die zurzeit jeder trägt. Sehr gerne mag ich auch meine ganzen Flowerpower-Skirts und ... ach, egal, Hauptsache keine Hose, denn Hosen mag ich nicht mehr anziehen, schon seit zwei Jahren nicht mehr. Und die Röcke dürfen auch nicht zu lang sein, das mag ich auch nicht ;-)


8)



Paris, Chérie. Uns bleibt immer noch Paris. Eine fabelhafte Stadt. Bisher war ich drei mal dort, es ist einfach wunderschön. Die Bilder sind leider nicht von mir, die beiden ganz rechts sind nicht mal aus Paris, würde ich mal meinen, aber das ist egal, der Zauber geht trotzdem nicht verloren.
Eigentlich bin ich kein Großstadtmensch, ich lebe friedlich und fröhlich auf meiner kleinen Insel, fahre ab und zu in die nächstgelegene Stadt (46 000 Einwohner) und war ansonsten noch nicht so viel in der Weltgeschichte unterwegs. Aber Paris ist toll. Das ist die einzige Stadt, bei der ich mir vorstellen könnte, dort zu arbeiten, sollte mein Tanztraum nicht klappen. New York und Chicago waren zwar auch extrem genial, aber Paris kann keiner ersetzen. New York ist absolut atemberaubend und Chicago furchtbar aufregend, aber es ist halt USA, und Tobi und ich haben die Erfahrung gemacht, dass man in den USA absolut nicht leben kann, ohne völlig verrückt zu werden.


9)
Bücher! Sie erfüllen mein Leben mit noch mehr Freude, als es sowieso schon hat, ich bin einfach ein riesengroßer Bücherwurm.Neulich war ich ja mit Tobi mal wieder im Bücherhotel, meine Ausbeute zeig ich euch später mal. 


Ich bin dabei, Werke der Weltliteratur zu sammeln. Alles, was Rang und Namen hat, gehört auf meine Wunschliste. Vor allem auf meine immer weiter wachsende Jules-Verne-Sammlung bin ich ziemlich stolz.





 




Insgesamt besitze ich:
- Die geheimnisvolle Insel
- Die schwimmende Stadt
- Die Reise um die Welt in 80 Tagen
- Die Abenteuer des Kapitän Hatteras
- Die Schule der Robinsons
- Die Jangada
- 20 000 Meilen unter dem Meer
- Ein Kapitän von 15 Jahren
- Von der Ferne zum Mond ; Reise um den Mond
- Kein Durcheinander ; Die Jagd auf dem Meteor 


So ist das, wenn man Bücher hamstert. Mittlerweile sind meine Bücherregale auch zu klein. Da muss ich mir bald etwas Neues ausdenken, sonst werden die Bücher gequält. Das will ich nicht.


10)
Flohmärkte. Man glaubt gar nicht, wieviel man da extrem günstig findet. Ein Viertel meiner Klamotten stammt vom Flohmarkt sowie die Hälfte von meinem ganzen Schmuck. Es lohnt sich wirklich, allerdings nur in Großstädten, wie ich finde. Der Berliner Flohmarkt ist genial. Da war ich einmal mit R. und S., wir waren nach einer Stunde erst mit dem ersten Stand fertig. Das müssen wir bald mal wieder machen, fällt mir gerade ein.



Vieles hiervon ist wahrscheinlich völlig uninteressant, unwichtig, irrelevant, bescheuert und armselig für Andere, Aber für mich ist es ein Teil meines kleinen Lebens. Wer sich letztendlich dafür interessiert, ist mir völlig lachs, ich mach das hier nur für mich selbst. Ihr müsst es nicht lesen, es ist mein Diary.


Lots of Love,
Eure Eileen

Dienstag, 12. Juni 2012

Du rüttelst ganz schön stark am Ohrfeigenbaum, mein Freund!

Coucou!


Die Sonne scheint, kaum zu glauben! Deshalb werde ich mich heute mal ein bisschen um unser Grünzeug auf dem Balkon kümmern, Blumen umtopfen und so ;-)
Meine Mama arbeitet zurzeit extrem viel, weil ihr Job ziemlich in Gefahr ist, die wollen ein paar Taxifahrer einsparen, das wäre eine Katastrophe, wenn sie ihre Arbeit verlieren würde. Deshalb hat sie nicht viel Zeit für ihre heißgeliebten Pflanzen und deshalb mach ich das ab und zu.


Die rote hier hat bisher noch nie geblüht, ich bin ganz begeistert. Gutes Omen, das wird noch ein gutes Jahr ;-)



Das hier war mal unser Mini-Kräutergarten, wir hatten auch mal Schnittlauch und Dill, aber die sind eingegangen, wahrscheinlich war der jetzige Juni dafür zu kalt. Deshalb hab ich gestern neues Grünzeug gekauft, das wird nachher gleich eingepflanzt.




Ja, dieser Drachenbaum steht in meinem Zimmer am Fenster. Rechts diese dusselige Blume und meine Ketten ;-)
Und ja, da hängen Nimm2-Lachgummies dran. Warum? Hehe, lustige Geschichte:


Vor drei Jahren habe ich meinen Geburtstag mit allen neuen Freunden, die ich hier gefunden habe, gefeiert. Ich hatte ausdrücklich gesagt, dass ich keine Geschenke haben wollte, die sollten viel lieber irgendwas für die Party mitbringen. Hm, Pustekuchen, wie Freunde nun mal so sind - sie hören nicht auf einen! Alle haben mir was geschenkt! Und von einer Freundin - wenn man es genau wissen will, war es Ulli - bekam ich dieses Drachenbäumchen + Nimm2!
Das war ein Insiderwitz, ich hab gefeiert, weil das so lustig war. Einmal hatten wir nämlich Geografie. S., Ulli und ich waren in einer Gruppe. Es ging um irgendwelche Bäume in Kenia, so genau weiß ich das nicht mehr, was wir da raussuchen sollten. Und Ulli war die ganze Zeit total überzeugt von Zucker. S. meinte zu ihr: "Ähm, wir suchen aber Bäume, weißt du!?"
Und Ulli: "Ja, Zucker wächst doch an Bäumen!" Diese Geografie-Stunde war gelaufen, weil wir uns nicht mehr eingekriegt haben. Und dann kommt Ulli also mit einem Zuckerbaum zu meinem Geburtstag an, damit ist bewiesen, dass Zucker an Bäumen wächst. Deswegen kann ich die Nimm2-Tüten auch nicht abmachen, dann würde ich ja das einzige Exemplar seiner Art zerstören ;-)
Mein Bäumchen wächst und gedeiht, ich kann eine Zuckerbaumzucht eröffnen ;-)


So, los geht's, ab in die Erde!
Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ich bin an meinem Geburtstag geboren, das ist kurios.

Coucou!


Ab jetzt ist bei mir Flohmarkt ;-)
Findet ihr oben in der Tableiste, zuerst nur CDs, später auch Bücher, DVDs und andere Dinge, ich bin nur noch nicht dazu gekommen, das alles reinzustellen! Schaut doch mal vorbei, vielleicht findet ihr ja was ;-)


 
Lots of Love,
Eure Eileen

Mittwoch, 23. Mai 2012

Wilde Nächte, süße Geheimnisse.

Coucou!


Ich wurde gestern Abend entführt. Aber ich hatte keine Angst. Tobi war mein Entführer, ich fand es schön. Er hat mich einfach zu sich ins Auto gesteckt, es wurde nicht lange diskutiert, sondern losgefahren. Ich hatte keine Ahnung, wohin.
Steig ein, wir fahren ans Meer, schien seine Devise zu lauten, denn irgendwann waren wir an der Ostsee gelandet.




Eigentlich ist die bei mir vor der Haustür, aber wir sind von der Insel runtergefahren, zu einem Strand, an dem wenig los ist.
Eigentlich wollten wir nicht baden, das Wasser war eisig kalt, als ich meine Füße hineingehalten habe. Das Ende vom Lied: Wir waren beide nass. Es war kalt und wurde langsam dunkel. Egal, es war schön. Und das war das erste Mal, dass wir zusammen in Tobis Auto übernachtet haben.




Heute Morgen war es dann trotz Decken richtig kalt. Unsere Sachen waren glücklicherweise wieder trocken, also konnten wir wieder nach Hause fahren. Da war ich dann aber auch froh, meine warme Dusche zu kriegen.




Das macht irgendwie Sinn :-)


Insgesamt eigentlich ein ziemlich bizarres Bild von einer Entführung, wenn man es mit denen aus dem Fernsehen vergleicht. Ich lass mich zumindest gern entführen, aber nur vom ihm ;-)
Weil es Liebe ist.


Und jetzt geht es gleich in die Tanzschule, der Tag wird also wieder perfekt. Ich habe übrigens meine Schuhe für den Abiball, seit gestern ;-)


Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 22. April 2012

Ich kann dich nicht hören, es ist so dunkel.

Coucou, guten Morgen!

Ich bin gerade mit Tobi aus dem Sportlerheim wiedergekommen und total am Ende. Gestern das Volleyballturnier war richtig genial, was anderes hatte ich auch nicht erwartet. Natürlich haben wir nicht gewonnen, wir sind mit Ach und Krach Vorletzter geworden. Aber das stört mich nicht, es geht hauptsächlich um den Spaß an der Freude. Unsere langjährigen Volleyballfreunde waren dabei, die kommen von weit her und sind jedes Jahr beim Turnier, genauso wie wir zu ihrem Turnier im August fahren. Wir kennen uns alle schon wie eine riesengroße Familie, es ist wundervoll. So war auch die Party gestern Abend. Leider sind sehr viele schon frühzeitig gegangen, womit die Veranstaltung sich so gegen 2 Uhr schon dem Ende zuneigte, aber die ganzen jungen Leute von unseren beiden Volleyballmannschaften (also meine und die befreundete), wir sind dann noch bis halb sechs oder so draußen rumgestiefelt. Im Prinzip habe ich knapp 2 Stunden geschlafen, danach ging's noch mal ins Sportlerheim zum Frühstück und Abschied, und vorhin sind wir eben wieder nach Hause gekommen. Tobi hat sich sofort ins Bett gehauen, der war gestern total besoffen, hatte heute morgen einen ganz schlimmen Kater und fand allgemein den gestrigen Tag genauso anstrengend wie geil, obwohl er nicht einmal Volleyball gespielt hat. Na ja, ich kriech gleich zu ihm unter die Bettdecke, ich muss dringend schlafen!
Ein Glück haben wir morgen frei und schreiben erst am Dienstag Englischprüfung. Dafür muss ich aber auch noch lernen.


Mehr wollte ich gar nicht, jetzt wird erst mal ordentlich ausgeschlafen, gute Nacht!
Lots of Love,
Eure Eileen

Mittwoch, 28. März 2012

Da bin ich tatsächlich über meinen Schatten gesprungen

Coucou!

Kurze Zwischenmeldung, heute Abend werde ich keine Zeit zum Bloggen finden, denn Mittwoch ist Haupttanztag. Ich habe Freistunde und bin mal wieder bei R. zu Hause. Fast alle sind hier, der halbe Jahrgang. Hier sind gerade alle ganz fleißig am Fotos schießen, das blüht mir bestimmt auch noch. Heute ist Geschlechtertausch-Tag. D. und Christian haben allen Ernstes Kleider an, F. und Flori tragen einen Rock und sogar BHs :)
Wir hätten uns heute morgen so wegschmeißen können, als wir das gesehen haben. Und die Überraschung des Tages, am meisten wohl für mich selbt: Ich trage eine von Tobis Motorrad-Hosen. Sie passt mir ganz gut, Tobi ist zwar ziemlich riesig, aber auch eine ziemliche Spargelstange, um jetzt mal auf den Punkt zu bringen. Wenn er das liest, darf ich mir wieder was anhören ;)
Eigentlich fühl ich mich in der Hose gar nicht so schlecht, aber es ist trotzdem eigenartig. Morgen muss ich das Ganze noch mal über mich ergehen lassen, Assi-Outfit. Die einzige Aktivität, bei der ich gerne eine Hose trage, ist tanzen. Und das zählt nicht, das ist ja nur eine Sporthose.
Außerdem habe ich Tobis Lieblings-T-Shirt und Turnschuhe von S. an. Meine Haare verdeckt eine schwarze Schiebermütze. Und Tobi trägt tatsächlich eins meiner Kleider, das Einzige, in das er reinpasst. Es scheint ihn nicht besonders zu stören, dass er mit der Nummer ganz groß in die Abi-Zeitung kommt, einmal Gruppenbild mit D., Christian, F. und Flori, bitte - herrlich :)

Das war jetzt erst mal alles, wir müssen zurück. Jetzt ist gleich Theaterprobe. Ich bin heute eigentlich nur für Deutsch und die Theaterprobe in die Schule gekommen, den Rest haben wir frei oder Aufgaben, wie die Lehrer das so schön nennen, wenn sie keinen Bock haben. Ich spiele kein Theater, um Gottes Willen, ich bin für Licht und Vorhang verantwortlich. Aber Tobi spielt. Sogar die Hauptrolle. Und das macht er so herzzereißend gut!

Bis morgen wieder,
lots of love,
Eure Eileen

Dienstag, 27. März 2012

Das Einzige, was du bist, ist lächerlich

Coucou!

Unsere Mottowoche wird immer besser, wir sind mitten drin. Heute war, wie ich gestern schon erzählt habe, das Thema "Stars und Sternchen" dran. Ich wette, es sah ziemlich lustig aus, als ein weißer Mazda vor der Schule vorfuhr und zuerst Michael Jackson und danach auch noch Lady GaGa ausstiegen. Das waren natürlich Tobi und ich.
Ich hatte mein allerschrägstes Kleid und meine höchsten Schuhe (12 cm) an, was an Lady GaGas Verrücktenanfälle natürlich niemals rankommt. Und die Teetasse, natürlich ganz wichtig.
Es ist der Wahnsinn, was heute alles für prominente Leute bei uns in der Schule rumgelaufen sind. Viele haben auch unterschiedliche Dinge in das Thema hinein interpretiert. Soll heißen, wir hatten zwar eine Amy Winehouse, einen Bob Marley, eine Katy Perry, eine Paris Hilton (ein Glück habe ich mich nicht für die entschieden, das hätte die Gerüchteküche ja wieder von neuem angefacht, wobei mir das eigentlich ziemlich Banane sein sollte), aber auch diverse Filmstars wie Zorro, Arielle, Harry Potter (das war Christian), Rosalie Cullen (S. - sie ist aber auch verdammt hübsch!), Mickey Mouse oder sogar Super-Mario und Luigi. Kreativer Jahrgang, muss man schon sagen. Am geilsten fand ich Anne, die hat allen Ernstes ein Biene-Maja-Kostüm rausgekramt und war heute unsere Super-Biene ;)

Morgen ist Geschlechtertausch. Noch ist Tobi stur und sagt, er macht es nicht, aber noch habe ich nicht aufgegeben. Der bekommt einen Rock oder ein Kleid von mir, ob er will oder nicht. Und ich mops mir seine engste Hose und vor allem seine Motorradschlüssel ;)
Wobei das natürlich ein Problem ist, denn ich ziehe keine Hosen an. Hmmm. Entweder ich springe über meinen Schatten oder ... ja, oder gibt's nicht! Dann muss das wohl sein. Morgen und am Donnerstag, am Assi-Tag, auch. Seufz. Das kann ja was werden.

Ich weiß nicht, warum ich keine Hosen mehr trage, schon seit zwei Jahren nicht mehr. Früher hatte ich immer Jeans an, dann begann die Phase mit den kurzen Röcken. Und die hat auch jetzt noch nicht aufgehört. Selbst im Winter trage ich einen Rock, dann werden halt vier Strumpfhosen übereinander angezogen, damit ich nicht friere. Ich fühle mich in einer Hose mittlerweile so fremd und unwohl, ich habe auch nur noch eine einzige richtige Hose in meinem Kleiderschrank, Schlafanzughosen nicht mitgezählt, alle anderen wurden mit der Zeit aussortiert.
Deshalb bin ich natürlich DIE Schlampe. Es gibt keine andere an der Schule. Jeden Tag hört man, wie die ganzen eingebildeten Mädels aus der achten Klasse lästern: "Ja, die Eileen hat eben schon wieder D. aus der 12a umarmt, zwischen den Beiden läuft doch was. Tobias ist ja echt blind." Mittlerweile lässt mich das schon kalt. Man ist also eine Schlampe, wenn man einen anderen Jungen umarmt, ähh ... Kindergarten?
Dass D. mit Anne zusammen ist, wurde anscheinend kurzzeitig ausgeblendet. Wahrscheinlich waren die auch nur neidisch, weil ja nach wie vor alle kleinen Mädchen etwas von D. wollen und Anne am liebsten in die Hölle wünschen würden. Wenn wir sonst keine anderen Probleme haben, dann weiß ich auch nicht.

Ich lass mich nicht verbiegen - schon gar nicht von Kindergartenkindern! Und Tobi interessiert das Gerede noch weniger, er weiß, dass es nicht stimmt. Er wird nur regelmäßig sauer, wenn irgendetwas Beleidigendes gegen mich gesagt wird. Ich versuche, ihn da immer zu beruhigen, ist doch scheißegal, wenn andere nun mal keine Hobbys haben, das Einzige, was mich an der Sache stört, ist dieses Gelästere hintenrum. Aber das können Menschen wohl nicht anders.

Ciao, bis morgen!
Eure Eileen

Mittwoch, 7. März 2012

Es soll ja Leute geben, die wundervoll sind. Ich kenne ein paar!

Coucou meine Lieben,

ich habe ja lange nicht mehr gebloggt, meine Fresse. Aber gerade habe ich sehr viel Zeit. Wir hatten heute nur zwei Stunden, weil so viele Lehrer nicht da sind. Das heißt, ich bin jetzt schon zu Hause und simse ein bisschen mit Tobi, der ganz brav und artig seinen Matheunterricht absitzt. Ich könnte ja lachen und schadenfroh sein, aber bei Mathe bin ich das nicht, denn das blüht mir morgen auch wieder. Wie schrecklich.
H. ist immer noch bei mir, aber sie hat sich ins Bett gelegt, verständlich. Ich bin eigentlich auch total müde, die letzten Tage waren sehr anstrengend.

Dadurch, dass ich jetzt so viel Zeit habe, kann ich mit dem weitermachen, womit ich angefangen habe beim letzten Mal. Jetzt kommen die Jungs.
Fangen wir an mit dem Besten, J., ohne den ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen kann.
J. ist Tobis bester Freund, J. ist R.'s bester Freund, J. ist mein bester Freund. Und das nicht ohne Grund. Man kann ihm alles anvertrauen, er würde dieses Vertrauen niemals missbrauchen. Er ist der albernste Mensch, den ich kenne, aber wenn es wirklich darauf ankommt, beweist er Rückgrat und bleibt stehen, wenn andere abhauen würden. J. wird schon sehr bald seine Seele verlieren, wenn er nicht seine Schuhe verkauft.
Okay, das könnt ihr nicht verstehen, das ist ein Insider :D
Er ist sehr versaut, fast so versaut wie Tobi, aber ein sehr liebenswürdiger Mensch. Manchmal möchte man ihn auffressen, aber meistens mag man ihn sehr gerne!
J. ist Halbengländer und kann demnach fließend Englisch und auch Deutsch. Bei Englisch-Klausuren oder Tests hilft er der gesammelten Mannschaft und macht und tut. Durch ihn haben schon sehr viele gute Noten in Englisch geschrieben. Wir sind ihm dafür sehr dankbar. R. und ich planen regelmäßig Überraschungen für ihn, um uns bei ihm zu revanchieren. Und meistens machen da dann auch alle anderen mit.
J. ist der größte Langschläfer, den ich kenne, verglichen selbst mit Tobi. Er schafft es, bis abends 18 Uhr oder noch später zu schlafen und es ist ein nicht weit verbreitetes Können, ihn wach zu kriegen. Man könnte neben ihm Party feiern und er bekommt das nicht mit.
Als das mit Tobi und mir damals angefangen hat, war J. der Erste, der davon wusste. Das war vor allem für Tobi ganz praktisch, jemanden zu haben, dem er sich anvertrauen konnte, denn unsere Beziehung begann sehr steinig und holperig. Wir waren beide jung und unvernünftig, hatten keinen Plan von der Liebe und beschlossen, das Beste draus zu machen. Und wo sind wir jetzt? In den verwilderten Tiefen der unendlichen Liebe!

J. spielt richtig gut Gitarre und kann extrem genial singen. Zusammen mit Tobi, der auch Gitarre spielen und singen kann, und noch drei anderen bilden sie unsere zweite Schulband. Zu den beiden Bands komm ich aber irgendwann später noch mal.


Glaubst Du an die wahre Liebe? - Ja, denn ich habe sie bereits gefunden.

Kommen wir zu F.
Loses Mundwerk, immer gute Laune und bloß keinen Stress, F. halt. Er redet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und nimmt kein Blatt vor den Mund. Er ist immer ehrlich und sagt einem genau, was er denkt. F. ist ein großer Situationskomiker, er beherrscht perfekt ungeplante und spontane Verrücktheiten. Beschreiben kann man ihn nicht wirklich, dafür ist er viel zu facettenreich, wie jeder meiner Lieblingsmenschen sehr facettenreich ist. Ich will es auch gar nicht erst versuchen, das geht sowieso schief. Man kann mit F. sehr viel Spaß haben, aber meistens kommt man nicht wirklich vorwärts mit ihm, weil man ständig lachen muss. Aber F. ist ein Freund fürs Leben.
Er ist der Schlagzeuger der zweiten Schulband, zum Unglück seiner Eltern. F. war mal ein halbes Jahr in Brasilien, zur selben Zeit als ich in Frankreich war. Besonders viel Portugiesisch hat er dort nicht gelernt, das lief anders als bei mir alles über ein deutsches Austauschprogramm. Manchmal reden wir beide über unsere Erfahrungen, die wir gemacht haben, ich bin immer sehr beeindruckt und habe mir vorgenommen, unbedingt auch einmal nach Brasilien zu reisen, später dann.
F. und ich kommen sehr gut miteinander klar, weil F. ein bisschen das Gegenstück zu mir ist. Er sieht alles nicht so ernst und geht spontan durchs Leben. Ich bin auch spontan, aber mein Leben hat mir gezeigt, dass es Dinge gibt, die man nicht so einfach auf die leichte Schulter nehmen kann und darf. F. ist da wie eine Stütze. Er baut einen auf und weiß manchmal gar nicht, wie sehr er einem hilft. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar.


Glaubst Du, dass alles einen Grund hat? - Ja. Alles passiert aus einem Grund.

Jetzt ist D. dran, an dem man in unserem Umfeld einfach nicht vorbei kommt. D. kam erst später in unseren Jahrgang, er war ein Jahr in Amerika und hat danach da weitergemacht, wo er aufgehört hat, mit der elften Klasse.
Er ist Annes Freund und man hat eigentlich immer jede Menge Spaß mit ihm, er ist sehr gemütlich, freundlich und immer für alle da. Man kann mit ihm wirklich Pferde stehlen gehen, er würde sogar Schmiere stehen und aufpassen, dass keiner kommt und einen erwischt. Ich habe mit ihm zusammen Sozi und Religion, immer sehr witzig, weil man irgendwann nicht mehr anders kann und eher D. mit seinen Kommentaren als dem Lehrer zuhört. Man kann ihm nicht böse sein, er ist einer dieser Menschen, mit dem man sämtliche schlechte Laune sofort vergisst. Das zeichnet ihn aus. Man kann mit ihm über alles reden, er ist sehr sozial und gerecht. Und vor allem hat er etwas, was vielen Menschen komplett fehlt: eine neutrale Sichtweise. D. weiß nicht, was Vorurteile sind, er urteilt, nachdem er das nötige Wissen dazu hat, nachdem er die Geschichte kennt, die dahinter steckt.
Er kam zu uns und mittlerweile kann man sich ihn nicht mehr wegdenken. Ohne D. dreht sich die Welt langsamer. Die Mädels aus der siebten Klasse schwärmen für ihn, seine Freundin Anne wird von so vielen beneidet und all seine in den beiden zwölften oder auch in den elften Klassen verteilten Freunde werden oft von Jüngeren gefragt, ob sie sie einmal bei D. vorstellen könnten. Ist immer sehr amüsant, wenn mich kleine Mädchen fragen, was ich ihnen denn Schönes zu D. erzählen könnte, weil sie ihn so toll finden. Ich glaube, er selbst weiß das gar nicht, oder es ist ihm nicht wichtig, er ist sehr glücklich mit Anne.
D. und ich machen oft etwas zusammen, manchmal auch nur zu zweit, das kommt aber eher seltener vor. Meistens ist Tobi dabei, denn der versteht sich mit D. logischerweise auch gut. Anne kommt dann auch mit und es wird ein lustiger Abend zu viert.


Wo siehst Du dich in fünfzehn Jahren? - Hoffentlich mit Tobi und unserer Familie glücklich.

Der Herr Christian.
Christians Denkweise: Heute kann die Welt nicht untergehen. In Australien ist nämlich schon morgen. Ganz einfach.
Vielleicht bin ich krank, weil ich seine besten Zitate einmal aufgeschrieben habe. Er ist total bekloppt im Kopf. Deshalb passen wir gut zusammen.
  • Es ist doch völlig normal, sich einen Pinguin aus dem Zoo mitzunehmen. Also können wir das doch auch machen.
  • Ey, könnt ihr mal ein bisschen leiser sein? Mein Fuß ist eingeschlafen!
  • Ja nee, ich bin da völlig unschuldig, ein UFO hat mich entführt, müssen Sie wissen.
  • Ich hab dich echt nicht gesehen, ich hatte da Kopfhörer auf.
  • Ja, lach nur. Sobald du einschläfst, hol ich meine Filzstifte. Und dann weißt du nicht mehr, wie du heißt!
  • Kann mal jemand kurz auf meine Vernunft aufpassen? Sie dreht mal wieder völlig durch.
  • Ist mir völlig egal. In meinem Kopf war das nämlich total lustig.
  • Huhaha, meine eigene Dummheit überrascht mich irgendwie immer wieder.
  • Sind wir am Ende des Monats nicht alle ein bisschen Griechenland?
  • Sinnfreies Zeug kann manchmal ganz sinnvoll sein. Wusstet ihr das noch nicht?
  • Scheiße, zu viele Fruchtzwerge gegessen.
  • Unrealistische Pläne sind voll mein Ding.
  • Ich genieße Eileens Denkweise sehr.
  • Ey, warum hat Noah die beiden Mücken nicht einfach erschlagen?
  • Wenn ich schlafe, wird mir immer total schwarz vor Augen. Das ist richtig eigenartig.
  • Mein Gehirn wär echt ein Fest für jeden Psychologen.
Christian sucht sein Handy, wenn es direkt vor seiner Nase liegt. Christian liest Texte grundsätzlich falsch rum, um die Lehrer zu ärgern. Christian kommt jeden Morgen zu spät. Christian ist der größte Meister im Ausreden erfinden. Christian vergisst, dass er eine Zigarette in der Hand hält und flucht, wenn sie ihm dann runterfällt. Christian fällt vom Stuhl und lacht über sich selbst am lautesten. Christian stolpert Treppen hinauf. Christian versucht manchmal, ernst zu sein. Meistens wird das nichts. Christian ist sich aber dennoch nicht zu schade, Hilfe zu leisten, selbst wenn er sich dafür die Hände schmutzig machen muss. Christian ist immer da, wenn man ihn braucht.


Was war Deine folgenschwerste Entscheidung? - Damals in L. alle Brücken abzubrechen.

Einen haben wir noch. Flori. Unser Technikfreak. Wenn Du ein Problem hast, kannst Du zu ihm gehen, er hilft jedem. In seiner Freizeit programmiert er und erstellt Videos. Er war genau wie D. ein Jahr in Amerika und kann dementsprechend gutes Englisch. Er ist der größte Typ, den ich kenne, über 1.90m, und der ehrlichste Mensch, den es gibt. Na gut, ich kenne noch sehr viele andere ehrliche Menschen, aber Flori lügt niemals, er benutzt nicht einmal kleine Notlügen. Lieber konfrontiert er Dich mit der bitteren Wahrheit. Manchmal ist das vielleicht nicht so schön, aber es ist definitiv besser als angelogen zu werden. Jeder braucht jemanden wie ihn!

Und das Bester, bzw. der Beste kommt natürlich zum Schluss. Mein lieber und wundervoller Freund Tobi, den ich über alles liebe. Aber er bekommt einen Extra-Tag von mir, soll heißen: wenn ich das nächste Mal wieder schreibe!

Welches ist Deine frühste Erinnerung? - Früher im Kindergarten wurde mir immer gesagt, dass ich zu schwach bin, um mich durchzusetzen.

Das war's für heute, macht's gut!
Coucou, Eileen :)