Freitag, 1. Februar 2013

Zweite Etappe: Zadar/Kroatien

Auch unser zweites Ziel haben wir erreicht. Eigentlich schon am Montag. Dass ich jetzt mit totaler Verspätung meine obligatorische Zusammenfassung für meinen Bericht aufschreibe, liegt daran, dass die gesamte Woche ziemlicher Stress war und wir eigentlich zu nichts kamen. Das ging schon am Montag los, weil ich mich bis zur allerletzten Sekunde geweigert habe, meine Koffer zu packen, das war wahrscheinlich mein Fehler. Schon jetzt sind mir mindestens zwei Dinge eingefallen, die ich in Spanien vergessen habe, die hol ich mir im März ab, wenn ich wieder dort bin, Violeta weiß Bescheid. Jetzt aber erst einmal mein Fazit zu Spanien!


S P A N I E N - F A Z I T :


Valencia war ein Glücksgriff! Meine Spanischkenntnisse reichen schon fast an mein Englisch heran (das schon immer etwas kläglicher als mein Französisch gewesen ist, selbst von den drei Wochen USA ist bei mir nicht mehr viel übrig) und hoffentlich kann ich nach meinem Freiwilligendienst behaupten, dass sie sich neben meinem Französischniveau platziert haben. Perfekt vorbereitet fürs Studium wäre das dann. Ich brauch nur noch Lateinkenntnisse :O
Auch Tobi hat beachtliche Fortschritte gemacht, wenn man bedenkt, dass er vorher kein Wort Spanisch konnte. Er ist zwar nicht so sprachenbegeistert wie ich und der Meinung, dass man mit Englisch überall durchkommt, aber für diese Einstellung ist sein Spanisch jetzt ziemlich gut.
Wir werden unsere Grundschüler vermissen, an die gewöhnt man sich so schnell, Kinder faszinieren mich sowieso immer extrem fix. Wir werden auch unsere Gastfamilie vermissen, die uns so viel mit auf den Weg gegeben hat. Ich habe von unserer Gastmutter Violeta einen Ansatz bekommen, wie ich am besten über meinen Schatten springen kann. Das wird sofort ausprobiert!
Alles in allem waren diese beiden Wochen eine herrliche neue Erfahrung, die mir gezeigt hat, dass man keine Ahnung haben muss, aber sich trotzdem überall in der Welt zurecht finden kann. Deshalb bin ich ziemlich mutig geworden, was die anderen Etappen auf unserer kleinen Reise angeht. Auslandserfahrungen sind irgendwie immer wertvoll, egal, wo man hingeht.



Nun aber zu unserem neuen Arbeits- und Wohnort, den wir aber am Montag auch leider schon wieder verlassen müssen. Wir sind in Kroatien gelandet. Genauer gesagt in der Hafenstadt Zadar, direkt an der Adria. Und wieder halte ich schon jetzt meine ersten Eindrücke für meinen Bericht fest, den wir zum Glück auf Deutsch schreiben können. Fotos kann ich leider nur mit meinem Handy machen und die werden natürlich automatisch nicht so gut, deshalb lass ich es mal lieber, sie zu veröffentlichen. Gerade hier in Zadar ärgert es mich mal wieder maßlos, dass ich meine Kamera vergessen habe. Typisch Eileen!



Z A D A R :


Zadar ist wie eine kleine Insel, die Stadt wird durch einen Wassergraben vom Festland getrennt und war früher auch mal eine Festung. Gerade die Innenstadt ist wunderschön und vor allem wurden alle alten Bauten ziemlich gut erhalten und nicht die ganze Stadt mit neumodischen Glaskästen zugepflastert. Das gefällt mir persönlich immer sehr gut an alten Städten.
Zadar gehörte schon zu vielen Nationen, deshalb gibt es hier viele verschiedene Minderheiten, die andere Sprachen sprechen, zum Beispiel Italienisch, Französisch und sogar ein bisschen Deutsch. Aber im Großen und Ganzen ist natürlich alles Kroatisch, das heißt, Tobi und ich verstehen trotz Sprachkurs immer noch kein Wort. Die ganze Stadt ist ziemlich religiös veranlagt, es gibt noch viele alte Kirchen und Kloster. Vorgestern, als wir zum ersten Mal ein bisschen Zeit hatten, war auch die erste und wahrscheinlich einzige große Chance, die Stadt ein bisschen genauer anzuschauen. Die Meeresorgel ist natürlich gewaltig, ein Bauwerk, das durch Wellenbewegungen Musik erzeugen kann. Auch das Lichtspiel-Monument soll gewaltig sein, aber da konnten wir aus Zeitmangel und aufgrund von Baustellen leider nicht mehr hin, das konnte ich mir nur im Internet auf Bildern ein bisschen angucken. Eine ziemlich schöne Stadt!



U N S E R E   G A S T F A M I L I E :


...kann zum Glück Englisch. Ansonsten wüsste ich nicht, wie wir mit denen kommunizieren sollten, ohne ein wirkliches Wort Kroatisch zu können.
Gabrijela und Damil haben vier Kinder (irgendwie sind wir ständig in kinderreichen Familien untergebracht): Janica, Ninka, Zlata und Kristijan. Ich hoffe, ich hab die jetzt richtig geschrieben, ich seh nämlich beim kroatischen Alphabet mit den ganzen Zeichen nicht so wirklich durch. Ninka ist genauso alt wie Tobi und ich und wir verstehen uns richtig gut, auch wenn es bisher nur auf Englisch funktioniert. Janica und Zlata sind auch sehr lieb, aber für meinen Geschmack etwas zu zynisch. Außerdem komm ich nicht ganz mit Zlatas eher derbem Umgangston klar, sie kommandiert mir zu viel, auch wenn ich es nicht verstehe. Kristijan ist "der Kleine", hat's aber faustdick hinter den Ohren. Eine sehr turbolente Familie, aber dennoch sehr herzlich und gastfreundlich.
In der wenigen Freizeit, die wir haben, will die Familie mit uns ständig wegfahren. Das heißt also, die Stadt, in der wir eigentlich leben, kennen wir noch nicht so wirklich, aber das Dorf auf dem Land, wo die Großeltern leben, kennen mir mittlerweile fast auswendig, weil es winzig ist ;)
Die Großeltern sind lieb, obwohl wir sie auch nicht verstehen. Leider können die nun gar kein Englisch, aber Ninka übersetzt sehr zuverlässig. Ich glaube, mit Ninka werde ich in Kontakt bleiben, sie ist wirklich lieb!



U N S E R E   A R B E I T :

Wir arbeiten in einem europäischen Integrationszentrum und haben den ganzen Tag mit ausländischen Au-Pairs, FSJlern, Freiwilligen, Helfern oder Botschaftern zu tun, es ist also nicht so schlimm, dass wir nicht so wirklich Kroatisch können, Englisch reicht bei Leuten aus Schweden oder Australien allemal. Wir haben hier zwar auch einen Kroatisch-Kurs, allerdings ist der eher so angelegt, dass man ein bisschen die Gepflogenheiten und Floskeln der Sprache und des Landes kennen lernt. Also im Restaurant etwas bestellen können wir jetzt, aber uns mit jemandem unterhalten sieht schlecht aus. Zabavite, hvala.
Unser Aufgabenfeld ist vielfältig, meistens besuchen wir mit den Leitern des Zentrums irgendwelche Events und helfen beim Aufbauen von Ständen oder sollen andere, die sich für einen Aufenthalt im Ausland interessieren, beraten. Tobi, der besser Englisch kann, macht die ganzen Präsentationen, ich bin derweil dazu eingeteilt, Fragen zu beantworten. Manchmal wechseln wir auch, aber die Veranstalter haben schnell erkannt, wer besser Englisch und besser Vorträge halten kann.
Diese Events dienen Repräsentationszwecken und sind nicht nur in Zadar, sondern in ganz Kroatien. Wir waren also auch schon einmal in der Hauptstadt Zagreb. Auswärtige Events sind dann meistens mit Übernachtung (am nächsten Tag wird vor der Abfahrt noch abgebaut), deshalb hatten wir bisher auch so wenig Zeit.
Außerdem haben wir jeweils zwei Austauschschüler für eine benachbarte Schule bekommen, um die wir uns kümmern sollen, quasi als Tutoren. Die vier kommen aus Deutschland und sind alle 15-16 Jahre alt. Als wir uns mit denen zum ersten Mal getroffen haben, wurde das eine ganz schön heftige Gackerveranstaltung, denn das sind vier Mädels, Tobi war kurz vorm Explodieren. Ich glaube, die vier sind nur hier, weil ihre Eltern gesagt haben, dass sie ins Ausland gehen sollten. Eigene Motivation steckt nicht dahinter, nur bei einer von denen ein kleines bisschen. Es ist schwer, denen Ratschläge zu geben, die sie eigentlich gar nicht wissen wollen. Nächste Woche bekommen sie dann zum Glück andere Tutoren. Wir sollen für die immer erreichbar sein und werden bei Notfällen sogar von den Events freigestellt, aber gemeldet haben die sich noch nicht einmal bei uns, weil es ihnen einfach nichts bedeutet, hier zu sein. Würden wir uns nicht jeden zweiten Tag mit ihnen treffen (nachher wieder, toll -.-), dann hätten wir überhaupt kein Bild, was die eigentlich den ganzen Tag treiben, mit uns reden wollen sie auf jeden Fall nicht. Auch nicht, obwohl wir bei einer das Gefühl haben, dass sie massive Probleme in ihrer Gastfamilie hat. Kompliziert. Ich für meinen Teil bin ratlos.



U N S E R E   B I S H E R I G E   W O C H E  /  U N S E R   Z E I T P L A N :

Montag
Wir waren völlig fix und fertig. Wahrscheinlich weil wir die Nacht davor noch bis ewig mit unserer spanischen Gastfamilie gequatscht haben und uns einfach nicht trennen konnten. Angekommen in Zadar hat uns unsere neue Gastfamilie vom Flughafen abgeholt.
Wir hatten ungefähr drei Stunden Zeit, um unsere Gastfamilie ein bisschen kennen zu lernen, auszupacken und vor allem ein bisschen die Art der Kroaten zu beobachten, sehr süß. Dann, am späten Nachmittag ging es auch schon zu unserer neuen Arbeitsstelle, um uns vorzustellen. Unser Gastvater hat uns hingefahren, denn zum ersten Mal in einer neuen Stadt - klein Eileen ist völlig überfordert.
Die Leiterin des Zentrums, unaussprechlicher Name, sie sagte, Voka können wir sie nennen (das kann ich mir wenigstens merken), ist sehr lieb, hat uns sofort das Du angeboten (ist hier in der Region irgendwie so, unsere Gastfamilie hat das auch gemacht) und uns unseren neuen Arbeitsplatz gezeigt. Eingearbeitet wurden wir von unseren Vorgängern, zwei Britinnen, die dann aber los mussten zum Flughafen, um wieder nach Hause zu fliegen. Das ist dann nächsten Montag auch unser letzter Job.
Abends hatten wir dann noch unser erstes Treffen mit unseren vier lustlosen Deutschen, danach durfte ich mir Tobis "Im-Dreieck-Gespringe" anhören, denn er kann das Verhalten von denen noch weniger akzeptieren als ich.

Dienstag
Das erste Event! Von morgens um sieben bis abends 23 Uhr waren wir auf den Beinen. Sogar die Zeit zum Essen war knapp, und Bloggen war beim besten Willen nicht drin. Unser Anfangs-Event war glücklicherweise in Zadar, da mussten wir also noch nicht ganz rundum rotieren. Tobi hat am Vorabend den Text für seine erste Präsentation bekommen, konnte sich also so gut wie nicht vorbereiten, hat aber nur postives Feedback erhalten. Er hat eben ein Händchen dafür, zu improvisieren, er kann das. Die Präsentation stellte das gesamte Integrationszentrum sehr gut vor, und danach gab es gefühlte tausend Anfragen von Interessenten. Ich hatte mir schon den ganzen Morgen das Konzept des Zentrums eingeprägt und konnte Fragen ziemlich gut beantworten, wurde mir gesagt.
Ein bisschen Ruhe gab es kaum. War gerade niemand an unserem Stand, wurden wir mit Flyern losgeschickt, um auf das Zentrum aufmerksam zu machen. Glücklicherweise können bei solchen Events alle Englisch. Also im Prinzip hatte ich den ganzen Tag zu tun, soll heißen: Selbst wenn ich meine Kamera nicht in Deutschland vergessen hätte, Zeit für Fotos wäre sowieso nicht gewesen.
Das Event endete 20 Uhr, eine Stunde wurde dann noch abgebaut, wobei wir da nicht sonderlich viel zu tun hatten, denn dafür gab es ein eigenständiges Team, wir sollten nur alle Dokumente, Flyer und Formulare zurück ins Zentrum bringen. Tobi ist natürlich gefahren, denn wenn Eileen in einer Stadt nicht durchsieht, wäre es fatal, sie dort Auto fahren zu lassen. An meiner Orientierung müsste ich dringend arbeiten ;)
Spät am Abend trafen wir uns noch kurz mit unseren vier Deutschen, gegen 23 Uhr sind wir dann ins Bett regelrecht gefallen.

Mittwoch
Noch früher aufstehen als sonst, denn heute ging es nach Zagreb. Event beginnt 8 Uhr, aufgebaut werden musste auch noch, ich verrate am besten gar nicht, wann wir aus dem schönen warmen Bett kriechen mussten, noch völlig geschafft vom Tag davor.
In Zagreb lief es eigentlich genauso ab wie am Tag davor, nur eine Runde größer. Ich hatte meine erste Präsentation und war eigentlich auch ganz zufrieden mit mir, aber ich habe eben Tobis Gabe nicht, der es schafft, mit völliger Ahnungslosigkeit sicher aufzutreten, so dass auch der Letzte, den es vielleicht gar nicht interessiert, ihm zuhört. Das haben auch Voka und ihre Mitarbeiter schnell spitz gekriegt, deswegen muss ich nicht mehr so viel vorstellen, sondern eher beraten. Ist mir auch recht, ich bin kein Vortragsmensch. Wir haben in Zagreb übernachtet.

Donnerstag
Am frühen Morgen wurde noch alles abgeräumt, dann ging es zurück nach Zadar. Gegen Mittag haben wir eine Pause bekommen, haben kurz was gegessen und uns dann wieder mit den vier Hühnchen-Mädels getroffen, danach ging es zurück zu Voka für neue Anweisungen. Neuer Job: zwei Schwedinnen vom Flughafen abholen und zur Gastfamilie bringen. Dann hatten wir zwei Stunden "Paket-Dienst", sollten also ganz viele Briefe, Zettel, Formulare, Flyer und Angebote in die ganze Welt verschicken (finde in Zadar mal einen Briefkasten, wenn du nicht weißt, wie die aussehen und die Post sich auch sehr gut zu verstecken weiß!). Bevor es abends nach Osijek ging, hatten wir noch ein bisschen Zeit mit unserer Gastfamilie, die uns dann eben mit aufs Land zu den Großeltern genommen hat. Spät abends in Osijek angekommen wurden in der Halle direkt noch alle Stände und Stationen aufgebaut und dann haben Voka und ihr Mann Andrej uns auch noch auf einen Drink eingeladen, gegen zwei waren wir also im Bett, super...



Freitag, heute
...wenn man 7 Uhr wieder aufstehen muss! Tobi hielt wieder seine ganzen Vorträge, ich stand wieder da und hab Flyer verteilt, irgendwann ist dann auch ein bisschen Routine da. Es ist zwar anstrengend, aber es macht auch Spaß! Heute haben wir endlich mal etwas früher Schluss bekommen, sind zurück nach Zadar geflogen und deshalb hab ich die Gelegenheit gleich beim Schopfe gepackt und alles erst mal schon aufgeschrieben, damit ich meinen Bericht dann im Prinzip fertig habe und nur noch umstrukturieren muss. Außerdem weiß ich schon jetzt, dass ich am Wochenende keine Zeit haben werde, denn das gesamte Wochenende über klappert das Integrationszentrum die Städte Gospic, Rijeka und Pazin ab. Heute Abend will unsere Gastfamilie mit uns noch mal aufs Land, jetzt gleich knöpfen wir uns noch mal unsere vier Mädels vor und dann geht es heute mal früh ins Bett!

Ninka ist jetzt da, sie holt uns heute ab, kommt auch mit zu den vier Deutschen und dann machen wir uns zusammen mit Janica noch einen schönen Nachmittag, bevor wir losfahren. Zlata wollte nicht mitkommen, Ninka meint, sie ist ein wenig eifersüchtig. Also, endlich kann ich jetzt mal ein bisschen Zadar kennen lernen und eventuell auch ein paar Souvenirs einkaufen.
Vor nächsten Dienstag werde ich leider nicht mehr zum Bloggen kommen, da sind wir dann schon in Irland, genauer gesagt in Galway. Hilfe, ich kann kein Gälisch ;)

Samstag, 26. Januar 2013

Blog-Zug

Neues Problem, sehr witzig. Ich kann auf keinen Zug mehr aufspringen. Sicher kennt Ihr Blog-Zug, eine gute Möglichkeit, um auf seinen Blog aufmerksam zu machen. Wenn das bei mir dauerhaft so bleibt, dass ich das nicht mehr nutzen kann, dann stört mich das auch nicht, aber wahrscheinlich bin ich mal wieder einfach nur zu doof und würde gerne wissen, was los ist.


Ihr kennt das: man soll zwei Zahlen addieren und das Ergebnis eintragen, dann kann man auf den nächsten Zug aufspringen und sein Blog wird in einer Liste (meistens die der Reisenden) angezeigt. Bei mir funktioniert das aber nicht. Wenn ich die ausgerechnete Zahl eintrage und auf den Link zum "Aufspringen" klicke, dann erscheint nur eine neue Rechenaufgabe. Und so geht das den lieben langen Tag weiter. Ich kann nicht mehr mitfahren. Warum ist das so?

Ich glaube, ich müsste mal ganz viele Blog-Infos und Tipps durchlesen, wahrscheinlich hab ich einfach nur was verstellt. Und wenn das für immer so sein sollte, dann ist das eben so. Vom Zug fahren wird mir sowieso immer ganz schlecht ;)

Eileen

Freitag, 25. Januar 2013

Some changes.

Ich hatte Bock auf Veränderungen. Jetzt ist alles weiß, wow. Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht, das heißt, ich werde wohl noch einiges basteln. Aber dieses Blau-Grau-Gemisch konnte ich irgendwann nicht mehr sehen. Jetzt müssen sich nur noch die Posts selbst ein bisschen ändern, denn der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Das nehm ich wahrscheinlich aber erst in Angriff, wenn ich wieder in Deutschland bin. Keine Ahnung, was die Zukunft bringt.


Und ich muss noch der Sache auf den Grund gehen, warum meine Labels und die Kommentarfunktion unter einem Post nicht mehr angezeigt werden. Wahrscheinlich eine falsche Farbe, aber ich wüsste gerne, wo ich das einstelle, ich dumme Nuss. Wer mir helfen kann, bitte melden! Dann hätten wir das also auch erledigt. Weitere Veränderungen folgen!

Eileen

Abschiedsgeflüster.

Coucou!

Nein! Nur noch knappe drei Tage im schönen Spanien, dann müssen wir weiter, nächste Etappe unserer kleinen Rundreise ist Zadar/Kroatien. Wahrscheinlich werde ich nach dieser einen Woche in Zadar wieder genau auf die gleiche Art herummaulen, dass ich doch eigentlich nicht weg möchte.
Vorgestern habe ich übrigens Romy getroffen, eine liebe Freundin, mit der ich zusammen zur Schule gegangen bin. Sie ist Halbspanierin und kommt ursprünglich aus Valencia. Ein paar Tage Urlaub in Deutschland hat sie genutzt, um ihre Familie zu besuchen, und da haben wir uns eben kurzfristig verabredet, damit man sich nicht aus den Augen verliert.
Mein Bericht (auf Spanisch) ist so gut wie fertig, meine Koffer hab ich allerdings noch kein bisschen angerührt. Ich meine, ich komm zwar wieder, wenn im März mein Freiwilligendienst beginnt, aber das dauert noch so lange. Ich muss dringend noch ein bisschen Gelassenheit lernen ;)



Ich habe übrigens meine Kamera in Deutschland vergessen.. Das ist so typisch Eileen, ich könnte mich selbst ohrfeigen. Ich vergesse zu viel, ich lebe mein Leben total zerstreut. Vielleicht mal eine Sache, die ich ändern sollte.

Nun gut, heute ist Abschiedsessen mit unseren ganzen Kindern aus der Grundschule. Ich könnte heulen, wenn ich denen allen Tschüss sagen müsste. Man gewöhnt sich mit der Zeit an so eine Arbeit und irgendwann möchte man nichts anderes mehr machen.
Und morgen Abend gibt es eine riesige Abschiedsparty mit allen Leuten, die wir hier kennen gelernt haben, außerdem darf ich morgen Nachmittag kostenlos ein paar Runden in einer Tanzschule drehen, nachdem ich neulich da war und die Chefin mich tanzen gesehen hat. Irgendwie bin ich schon ein bisschen stolz. Vor allem hat sie mir die Adresse ihrer Tanzschule und auch ihre private E-Mail-Adresse gegeben, ich soll ihr schreiben und ihr alles über meine tänzerische Laufbahn erzählen. Sie hat mir wieder einmal bewiesen: Ich bin die geborene Tänzerin, einfach, weil ich es liebe!

Lots of Love,
Eure Eileen

Samstag, 19. Januar 2013

Invierno en Valencia con 21° C!

Coucou!

Erste Woche schon vorbei, ich will hier nicht weg. Unsere Kinder sind soooo süß, die Gastfamilie soooo nett und Valencia soooo schön :) Aber in einer guten Woche heißt es für uns wieder Koffer packen, dann geht es weiter nach Kroatien. Wir beide können kein Wort Kroatisch, mal sehen, was das wird.
Wir haben jetzt erst mal für den Rest des Tages und auch morgen frei, hier sind wirklich 21° C. Ich kann gar nicht richtig glauben, dass Januar ist. Tobi hat ernsthaft vor, im Mittelmeer baden zu gehen, aber nicht mit mir ;) Ich geh dann lieber ein bisschen shoppen, die Innenstadt von Valencia ist dafür nämlich DAS Paradies, hab ich gestern festgestellt! Oder ich habe gestern eine Tanzschule entdeckt, die wollte ich mir auch unbedingt noch einmal anschauen. Euch allen ein schönes Wochenende!



Lots of Love,
Eure Eileen

Mittwoch, 16. Januar 2013

Erste Etappe: Valencia/Spanien

Coucou!

Wir sind angekommen! Heute ist es relativ kalt hier in Valencia, hab ich mir sagen lassen, nur 12° C. Am Wochenende sollen es sommerliche 20° C werden, genau mein Stil. Ich bin nicht so der Kälte-Typ. Wenn ich das schon wieder höre, dass in Deutschland gerade -5° C sind, bin ich froh, dass wir hier gelandet sind.

Es gehört zu unseren Pflichten, unsere Erfahrungen mit diesem Programm aufzuschreiben, wir sollen für jedes Land, in dem wir waren, einen Bericht verfassen, indem wir unsere Arbeit, unsere Familie, unser Umfeld und unser kurzes Leben in diesem Land schildern und auch bewerten. Deshalb werde ich meinen Blog damit schon mal vollkritzeln, damit ich dann in zwei Wochen nicht mehr ganz so viel Arbeit habe. Nun aber zu Spanien:



V A L E N C I A :

Valencia ist eine sehr eindrucksvolle Stadt, sie ist und wirkt riesengroß, hat aber trotzdem einen eher kleinstadthaften Touch. Vor allem die Innenstadt ist extrem imposant und faszinierend, wir konnten aber bisher nur einen kleinen Stadtbummel unternehmen, zu mehr sind wir noch nicht gekommen, am Wochenende vielleicht. Jeden Abend sieht man irgendwo ein Feuerwerk, in jedem Restaurant gibt es Paella Valenciana, was wirklich gut schmeckt. Ungefähr zweihundert Meter von unserem Wohnort entfernt ist der Mittelmeerstrand, das Wasser ist zwar zu kalt zum Baden, aber es sieht trotzdem eindrucksvoll aus.
Viele Menschen sprechen hier Katalanisch, die U-Bahn-Stationen, Restaurantkarten und Straßenschilder sind hier alle zweisprachig. Ich würde gern noch Katalanisch lernen, aber erst mal muss Spanisch sitzen, dann sehen wir weiter.



U N S E R E   G A S T F A M I L I E :

Unsere Gastfamilie ist total durchgeknallt, aber sehr nett. Violeta und Pablo sind aus Mexiko eingewandert und haben sieben Kinder. Die beiden Größten, Sofía und Juan, sind schon ausgezogen, schauen aber trotzdem irgendwie jeden Tag vorbei. Dann kommen Yolanda, Isabel und Vicente, die drei gehen zur Schule. Yolanda und Isabel sind Zwillinge. Die zwei Kleinsten sind Marisa und Daniel.
Das Haus ist ziemlich klein, Tobi und ich schlafen in Juans altem Zimmer, eigentlich hat niemand ein eigenes Zimmer für sich alleine. Aber die Familie ist total herzlich. Auch obwohl unsere Sprachkenntnisse noch etwas mau aussehen. Ich hatte ja schon mehrere Spanischkurse und durch mein fast perfektes Französisch ist das Ganze sowieso noch einfacher für mich. Aber Tobi hat ganz schön zu tun, der konnte bei unserer Ankunft kein Wort Spanisch. Mittlerweile versteht er schon einiges, den ganzen Intensivkursen sei Dank, die er vormittags machen muss, wenn ich schon arbeiten gehe.




U N S E R E    A R B E I T :

Unsere Arbeit ist großartig. Wir sind an einer Grundschule und betreuen mehrere Gruppen von Kindern. Wenn eine Klasse mal keinen Unterricht hat, kommt sie zu uns und wir beschäftigen uns mit den Kindern, sollen jedes einzelne quasi "zuordnen und analysieren", damit es für die Lehrer einfacher wird. Ist vielleicht zu vergleichen mit einem Förderprogramm. Dass sie Tobi und mich dafür allerdings genommen haben, ist mir schleierhaft, wir sind schließlich keine Pädagogen und können noch nicht mal richtig Spanisch oder Katalanisch, denn einige Kinder quasseln uns wirklich auf Katalanisch zu, da bin dann selbst ich überfordert. Wahrscheinlich haben sie hier Personalmangel, anders kann ich mich das nicht erklären ;)
Oder meine Arbeit in meiner Tanzschule hat hierbei gepunktet. Da hatte ich ja schließlich auch mit Kindern zu tun, denen ich etwas beibringen sollte. Bei Tobi könnte es sein riesengroßes Allgemeinwissen und seine Gabe, in jedem Umfeld, in jedem Land, zu jedem Zeitpunkt Leute auf sich aufmerksam zu machen, so dass er dann 1000 neue Menschen kennt. Das war schon gestern an unserem ersten Arbeitstag so, auf einmal war Tobi weg und ich hab ihm dann im nächsten Restaurant wiedergefunden, wo er ganz kumpelmäßig mit dem jungen Kellner auf englisch erzählt hat, der uns daraufhin sogar was zu trinken spendierte. So was schafft nur Tobi. Selbst wenn er die Sprache nicht kann und niemanden kennt.



U N S E R    Z E I T P L A N :

Aufstehen heißt es um sieben. Unsere Gastmutter Violeta macht uns jeden Morgen ein Monster-Frühstück. Ich schaff nicht einmal die Hälfte von meiner Portion. "Aber du bist so dünn und klein, du musst was essen!", sagt sie dann immer. Tobi ist auch dünn, aber dafür sehr groß, zu ihm sagt sie das nicht. Hm. Ach, sie ist süß.
Halb neun fahre ich mit der Metro zu unserer Grundschule, das dauert ungefähr zehn Minuten. Um neun beginnt mein Arbeitstag. Tobi hat vormittags Spanischkurs. Kurz nachdem wir hier angekommen sind, sollten wir beide einen Spanisch-Test machen. Dabei kam in der Auswertung heraus, dass ich ruhig in das kalte Wasser geschubst werden konnte, Tobi allerdings noch ein paar Spanisch-Kenntnisse brauchte. In einer Grundschule ist mit Englisch noch nicht viel.
Vormittags ist mein erster Job, die ganzen Klassenräume fertig zu machen. Sauber machen muss ich nicht, das hat vorher schon jemand anders erledigt. In Spanien haben viele Kinder nachmittags Schule. Deshalb wird alles erst am nächsten Morgen vorbereitet. Gestern war noch die Sekretärin mit dabei und hat mich eingearbeitet, heute musste ich das zum ersten Mal alleine machen.
Jedes Kind bekommt ein Platzdeckchen und ein Stück Schokolade, ziemlich süß von der Schule. Aber bei über 20 Klassenräumen à la 30 Plätze ist man damit schon mal eine Weile beschäftigt.
Von um zwölf bis um eins habe ich Mittagspause, in der ich jetzt einfach mal die freie Zeit genutzt habe, um zu bloggen. Gegen eins kommt Tobi und schiebt sich dann auch noch was zu essen zwischen die Zähne (oder er kauft sich unterwegs was), bevor halb zwei dann die Schule losgeht. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Schüler reinzulassen. "Oh, ihr seid die Neuen", wurden wir gestern gleich angequatscht. Vor uns waren zwei Australier da, die unseren Job gemacht haben.
Die erste Stunde haben alle Klassen Unterricht, dann nutzen Tobi und ich die Zeit, die ganzen Klassen plus die dazugehörigen Räume auswendig zu lernen. Zwei Wochen sind keine lange Zeit, aber ich bin trotzdem dafür, dass ich mich in dieser Schule wenigstens ein bisschen auskenne und die Namen von den Kindern weiß.
Zur zweiten Stunde kommt die erste Klasse zu uns. Wir haben einen extra Raum bekommen, ziemlich groß. Die Kinder sind sehr süß. Wir spielen mit ihnen, bringen ihnen ein paar Worte Deutsch bei, machen irgendwann auch Exkursionen mit ihnen und versuchen, unsere Spiele so zu gestalten, damit sie auch was lernen können. Heute beispielsweise haben Tobi und ich vor, mit den Kindern in den Wald zu gehen und "Das doppelte E" zu spielen, kennt Ihr das noch? :D
Als ich klein war, hab ich das ständig gespielt, in der Grundschule, sogar schon im Kindergarten. Hier in Spanien kennt man das gar nicht. Mal sehen, was uns noch für Quatsch einfällt, ich werde bestimmt mit einigen Mädchen auch ein bisschen tanzen und Tobi spielt mit den Jungs Fußball. Und er hat seine Gitarre mitgebracht, Musik ist bestimmt auch keine schlechte Idee. Wir haben eigentlich so viele lustige Einfälle, müssen aber alles der Direktorin vorlegen, klar. Die Kinder sind schließlich in der Schule und nicht im Ferienlager. Also geht spielen mal ja, immer allerdings nicht. Wir sollen ihnen vor allem Disziplin und Sorgfältigkeit nahelegen. Aber Tobi und ich sind der Meinung, das man das auch mit Spaß hinkriegt. Es ist ja auch schon Disziplin, wenn wir ihnen eine lustige Geschichte vorlesen und sie alle, jeder Einzelne, zuhören, weil sie unbedingt alles verstehen wollen. Natürlich wird zwischendurch gelacht, teils über die Geschichte, teils über Tobis spanische Aussprache und unseren typisch deutschen Akzent, aber das ist ja auch der Sinn der Sache. Die Kinder sollen gerne zur Schule gehen. Außerdem sind wir dabei, festzustellen, wer aus welchen Gründen gemobbt, gehänselt oder ausgeschlossen wird, wir wollen für ein besseres Schulklima und fröhliche Kinder sorgen. Mal schauen, ob man da in zwei Wochen Ansätze erreichen kann, aber mit Tobi an meiner Seite mach ich mir da überhaupt keine Sorgen, das Genie bekommt alles hin :)
Die Klassen wechseln sich ab, wir haben jeden Tag und jede Stunde verschiedene. Über jede Klasse sollen wir ein paar Notizen machen, was uns aufgefallen ist, was besser laufen könnte, worin die meisten Schüler noch Schwächen haben und vor allem auch Ideen und Vorschläge für die Lehrer, denn das Ziel dieser Schule ist es, jedes einzelne Kind mit guten Noten durchzukriegen. Aber eben nicht mit Stress, sondern Freude. Diese Notizen und Bemerkungen schreibe ich dann wahrscheinlich meistens, weil ich besser Spanisch kann als Tobi ;) Er spielt dann mit den Kinder noch was.
17 oder 18 Uhr haben wir meistens Schluss, helfen dann noch beim Aufräumen und können gegen 19 Uhr nach Hause gehen. Gestern sind wir dann halt noch ein bisschen durch Valencia spaziert, haben uns die Uni angeguckt, die Innenstadt und sind dann nach Hause, wo es Abendessen, eine warme Dusche und ein kuscheliges Bett gab.


Im Prinzip läuft so jeder Wochentag ab, samstags treffen sich die Schüler mit Lernproblemen in der Schule, das ist wie Nachhilfe, zwei oder drei Lehrer sind dann da, die wechseln sich aber jedes Wochenende ab. Da müssen wir dann auch noch mal dabei sein. Aber für den Rest des Tages und den ganzen Sonntag haben wir frei. Dann können wir vielleicht endlich mal mit unseren Eltern skypen, bisher waren nur ein paar kurze Mails drin, um wenigstens zu verkünden, dass wir gut angekommen sind, die Familie nett ist und die Arbeit Spaß macht.



Ich glaube, ich werde heulen, wenn es in zwei Wochen weiter nach Zadar/Kroatien geht, hier ist es einfach sooo schön :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 10. Januar 2013

Welcome to the world.

Coucou!

Oh Gott, am Montag geht es los! Ich bin total kribbelig und schreibe ganz aufgeregt Listen, was ich alles mitnehmen will. Es ist nicht besonders einfach, zwischen meinen mittlerweile 59 Röcken zu entscheiden, Schuhe gibt es schließlich auch noch. Und Oberteile, Schminke und Schmuck nicht zu vergessen. Tobis Gesicht dazu und seine gestenähnlichen Armbewegungen (Hände über dem Kopf zusammen schlagen) sind eigentlich dazu da, um fotografiert zu werden, und das habe ich auch bereits mehrfach getan, aber er würde es nicht so genial finden, wenn die hier auftauchen ;)


Ich will die Welt sehen!

Wir kommen natürlich wieder, und ich würde wahrscheinlich auch nie auswandern wollen, aber erst einmal sind wir dann mal weg :)

Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 6. Januar 2013

Neues-Jahr-Motivation. Mehr oder weniger.

Coucou!

Einen schönen heißen Tee, ein paar gute Filme, eine Packung Amicelli, eine schöne Badewanne, ein tolles Buch, ein entspannender Beauty-Tag, viel Schlaf, ein bisschen tanzen, leckeres und gesundes Essen: mehr habe ich gestern und heute nicht zustande gebracht. Und jetzt fühl ich mich gut. Vielleicht sollte ich das morgen auch noch mal machen :)
Aber nein, ich wollte in die Tanzschule. Also mach ich das auch. Und dann könnte ich so langsam mal ein Konzept für meine gesamten Vorsätze entwerfen, im Januar ist man da ja immer besonders übereifrig, im März ist das meistens alles schon verpufft. Dann sag ich mir immer, dass man im Januar dann ganz besonders viel machen könnte, um die anderen Monate wieder auszubügeln :)


Lots of Love,
Eure Eileen

Samstag, 5. Januar 2013

A saturday like he should always be!


Coucou!

Oder viel mehr guten Morgen! Heute habe ich so lange geschlafen wie schon lange nicht mehr. Und es tat mir gut. Danach gab es ganz lecker Frühstück im Bett, eine warme Dusche und ein bisschen Tanzerei zum Üben. So sollten Samstage immer beginnen.


Ich habe mir vorgenommen, ein neues Jahr als ein neues Blog-Leben zu nutzen, mal schauen, ob ich es diesmal schaffe, über meinen Schatten zu springen. Ich möchte mehr selbst fotografieren, was ich in den letzten Wochen und Monaten ja so lange auf Eis legen musste. Mich selbst werdet Ihr nach wie vor nicht zu sehen bekommen, aber ich werde mit der Zeit mutiger, was mein Leben betrifft. Und dadurch, dass Tobi und ich bald ins Ausland gehen, gibt es ja dann sowieso so viele Eindrücke festzuhalten, die ich dann auch irgendwo aufschreiben und zeigen will. Am 14. Januar geht es los - nach Valencia. Dort werde ich auch meinen halbjährigen Freiwilligendienst ab März verbringen, so lange ohne Tobi zu sein wird hart, aber wir schaffen das, wie wir auch schon meine Frankreich-Zeit geschafft haben.
Zurzeit bin ich also voll am Spanisch-Lernen, mein Volkshochschulkurs ist nächste Woche zuende, dann hab ich Niveau A1. Für mein Studium brauch ich A2, allerdings geh ich davon aus, dass ich in Spanien mindestens bis zu B1 komme, denn Spanisch ist so einfach strukturiert und logisch aufgebaut, das kann man sich im Prinzip selbst beibringen, wenn man ein bisschen Ahnung von Sprachen hat. Und dadurch, dass es von der Grammatik her genau das Gleiche wie Französisch ist, hab ich nur die neue Aussprache zu lernen, alles andere ist regelrecht süß :)

Bevor wir abreisen, plane ich noch einen Post von meinen Weihnachtsgeschenken und einen "What's in my bag?"-Post, ob ich das schaffe, ist eine andere Frage. Zeitmangel, Unwissenheit und Angst führen dazu, dass dieser Blog wahrscheinlich immer bleibt, was er ist: mein elektronisches Tagebuch. Auch gut.

Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 3. Januar 2013

2013!

Coucou!

Schon wieder einen ganzen Tag durchgeschlafen! Aber wenn man sich Silvester etwas überfeiert, ist das auch kein Wunder! Es war eine supergeniale Silvesterparty mit genau den richtigen Leuten und ich hätte mit niemandem auf der Welt tauschen wollen.



  1. Wenn es um Silvesterkracher, Raketen und sonstigen Firlefanz geht, sind Jungs wie kleine Kinder zu Weihnachten! ("Wow, guck mal, Eileen, eine Zehnerreihe davon. Boah, sogar eine große, ich werd verrückt!", Tobi, im Endstadium des "Angetrunken-sein", gegen 0.30 Uhr, 1.1.13)
  2. Sekt mit Cola schmeckt nicht!
  3. Manchmal tut es gut, wie kleine Kinder "Tabu" oder noch bescheuerter "Schokolade mit Messer und Gabel essen" zu spielen, nur das bei uns die Schokolade in Wackelpudding umgewandelt wurde.
  4. Nach dem Silvesteressen (Raclette!) bin ich auf dem besten Weg des Zunehmens!
  5. Neues Jahr, neues Glück!
  6. Tobi und ich sind schon dabei, uns auf Spanien vorzubreiten. In zwei Wochen geht es los, dann starten unsere Workshops und Reisen nach Spanien, Kroatien, Irland, Finnland, Schweden, Ukraine, Schweiz, Frankreich und Wales. Ich freu mich so extrem! Ursprünglich waren noch ein paar anderen Länder geplant und vielleicht schaffen wir auch noch Italien, aber das müssen wir mal sehen. Schließlich sind nicht wir diejenigen, die das planen.
  7. Ich freue mich auf dieses Jahr! :)
Ich wünsche Euch von Herzen ein frohes und gesundes neues Jahr 2013! :) :)

Lots of Love,
Eure Eileen