Sonntag, 12. August 2012

Geburtstagsparty - das muss so sein!

Coucou!

Geniales Wochenende, sag ich nur. Da haben meine Leute mal wieder was Tolles auf die Beine gestellt, auch wenn ich das eigentlich gar nicht haben wollte. Egal, es war einfach geil :-)



Wir sind jung und genießen unser Leben!



Ich liebe dieses Lied! Es passt. 

Wisst Ihr, diese ganze Welt kann uns mal. Wir haben uns. Und wir werden uns immer haben. Wenn die Situation zunehmend versauter, bekiffter, besoffener und komischer wird, wenn alle denken: Scheiße Mann, mach dir Musik lauter, wir wollen an nichts anderes mehr denken. Wenn man der Realität und allen anderen bescheuerten Dingen um einem herum dezent den Mittelfinger zeigen kann, wenn der Bass am ganzen Körper vibiriert, wenn es Augenblicke gibt, in denen das Herz vor Glück kurz aussetzt, wenn die Nacht so wunderbar frei riecht, wenn man alles riskieren will, wenn man die Vernunft überhört, weil sie so leise spricht, wenn man nicht mehr weiß, wie man heißt, wenn das Herz nur noch voller verrückter Träume ist, wenn man sinnfreies Zeug plötzlich sinnvoll findet, wenn man einfach nur im Glücksgefühlsrausch schwebt und sein Leben genießt, dann spürt man nur noch das, was zählt. Aus diesem Grund liebe ich es, mit meinen Freunden zusammen zu sein und zu feiern. 

Because one day, baby, we'll be old, oh baby we'll be old, and think of all the stories that we could have told.
That's why we want to tell these stories before we'll be too old.




Morgen beginnt mein Tanzlehrgang, und jetzt gleich bringen wir alle zusammen Tobi zum Flughafen, da er ja dann nach England fliegt. Ich bin traurig, bitte bleib einfach bei mir. Aber ich beschwere mich nicht, er soll leben, genauso wie er mich leben lässt, ohne zu maulen. Sein T-Shirt von der Party liegt noch auf meinem Bett. Es riecht nach ihm. Darf ich es behalten? Er fehlt mir jetzt schon. Pass auf dich auf, sagte ich zu ihm. Denn ich habe Angst um dich. Seine Antwort war ein Kuss.
Oh Mist, jetzt fang ich auch noch an zu heulen, das war nicht geplant. Und jetzt kommt er auch noch ins Zimmer und sieht es.
"Soll ich hier bleiben?", fragt er besorgt und nimmt mich in die Arme.
NEIN!
Das kann ich nicht von ihm verlangen. Geh schon. Er liest, was ich schreibe - und lächelt gequält. Ich bitte ihn, mich allein zu lassen, er geht. Jetzt weine ich wirklich. Zwei Monate sind nun mal länger als zwei Wochen. Jeden Abend Skype. Trotzdem. Kaum ist er mal nicht da, habe ich sofort Sehnsucht nach seiner Nähe, seiner Wärme, seinen Armen, seinen Küssen, seinen Augen, seinem Lachen, seiner Sanftheit, einfach nach ihm.
Es gibt Leute, die verstehen das nicht, die mir allen Ernstes einreden wollen, ich solle mich nicht so anstellen und nicht rumheulen. Es gibt eben schlechte Menschen, die so gerne auf Traumwelten und Gefühlen herumtrampeln. Es ist okay, ihr wisst es nicht besser. Ihr habt keine Ahnung, was dieser Mensch mir eigentlich bedeutet. Das Schlimme ist, dass ihr glaubt, alles zu wissen.

Wenn man ein Wozu des Lebens hat, erträgt man jedes Wie.

Das stimmt schon irgendwie. Ich werde es wieder so machen wie damals in Frankreich. Diese sechs Monate haben uns fast umgebracht.  Wenn man heute im Nachhinein darüber nachdenkt, wird einem immer mehr klar, dass es wirklich so ist. Die Zeit in Frankreich war schön, aber ich konnte nicht mehr. Nicht ohne ihn. Ich habe Tage gezählt. Weil ich ihn so sehr brauche. Unsere Beziehung ist stark, denn sie hat das überlebt. Also wird sie die zwei Monate England auch überleben. Hoffe ich doch.


Lots of Love,
Eure Eileen

Mittwoch, 8. August 2012

Geh, wohin dein Herz dich trägt.

Coucou!

Heute ist mein freier Tag, ich hab also gaaaaanz lange geschlafen (Pustekuchen, neben Tobi sieht jede meiner Schlafenszeiten minimal aus, der pennt immer noch) und war sogar schon aktiv mit Aufräumen und sauber machen beschäftigt ;-)
Meine Tanzschule hat heute zu - neeeeeiiiin! - weil die Chefin und noch zwei andere Tanzlehrerinnen überraschend krank geworden sind. Morgen kann ich wieder hin, aber noch nicht zum Tanzen - ein zweites Mal neeeeeiiin!

Nachher am späten Nachmittag geh ich dafür mit S. und L. ein bisschen in die Stadt, Kaffee trinken und so. Nicht shoppen, ich habe mir nämlich ein einmonatiges Shopping-Verbot auferlegt, mal sehen, ob ich das durchhalte. Wir müssen aber noch ein bisschen die Daumen drücken, dass das Wetter besser wird, es regnet gerade in Strömen -.-


So, fertig machen. In einer Stunde holt L. mich ab.


Lots of Love,
Eure Eileen

P.S Demnächst mach ich mal einen Post mit all meinen tollen bisher erhaltenen Geburtstagsgeschenken ;-)

Montag, 6. August 2012

Wir brechen jetzt sowieso alle Regeln.

Coucou!


Man fühlt sich mit 19 nicht anders als mit 18, das ist eine Tatsache. Ich hatte während des Tanztrainingslagers Geburtstag, aber ich denke, das ist nicht weiter erwähnenswert. 19 ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Da hab ich die Rechnung allerdings ohne meine Freunde gemacht, nächstes Wochenende bin ich zu meiner eigenen Geburtstags-Nachfeier-Party eingeladen. Solange ich nichts machen muss und sie mir nichts schenken (was sowieso nicht der Fall sein wird, ich kenne meine Hayopays!), können sie sich ruhig den Kopf zerbrechen.


Ich bin jetzt genau eine Woche zu Hause, dann beginnt mein Tanzlehrgang. Vier Monate lang, wieder jeden Tag tanzen. Allerdings kann ich dafür trotzdem zu Hause schlafen, der ganze Spaß findet in meiner Tanzschule statt. Zur gleichen Zeit geht Tobi nach London, um dort zu arbeiten. Das wird wieder hart, vier Monate sind ja noch schlimmer als zwei Wochen. Aber wir haben schon beschlossen, dass er nach zwei Monaten seinen ganzen Urlaub verpufft und zurück zu mir nach Deutschland kommt.
Er hat seinen Job in der Restaurantküche gekündigt, ist ja jetzt so kurz vor England sowieso unsinnig. Außerdem darf er ja nicht mehr als 400 € im Monat verdienen, sonst müsste er eine Steuererklärung machen. Und die Zeit in England würde in dieser Restaurantküche für ihn als Urlaub gelten und er würde trotzdem Geld bekommen ... so ganz hab ich das aber nicht so wirklich verstanden, ich hab erstens nicht viel Ahnung von ökonomischen Dingen, könnte mich zweitens sowieso nur über diesen Staat aufregen, bevor ich überhaupt irgendwas begreifen will, und bin drittens so vergesslich, dass mir schon wieder die Hälfte von dem, was Tobi mir da erklärt hat, entfallen ist.


Tja, und dann? Große Frage, nach diesen vier Monaten, was machen wir dann? Wir haben ja nun unser Abitur, aber ich habe noch mit keiner Silbe erwähnt, wie mein Leben weitergeht. Am liebsten würde ich eine eigene Tanzschule gründen und nebenbei noch fotografieren. Gut is'. Nicht ganz realisierbar, vor allem, wenn man kein Geld hat. Vielleicht irgendwann später.




Im Dezember, wenn mein Lehrgang und Tobis Job in England vorbei sind, dann haben wir erst mal bis Mitte Januar frei. Frei auf dem Papier, aber ich denke, ich werde arbeiten gehen, sonst werde ich wahnsinnig ;-)


Von Januar bis März machen wir beide einen Workshop bei einer Auslandsstiftung. Zwei Monate ein bisschen durch Europa reisen. Frankreich ist dabei, was mich sehr freut, Tobi eher weniger, dann kommt Wales, Schweden, Litauen, Russland, Bulgarien, Finnland und Kroatien. Wir bleiben zwar überall nicht lange, dürfen aber trotzdem für einen kurzen Zeitpunkt in die jeweilige Kultur eintauchen, ich freu mich da schon total drauf! Wir müssen in den Ländern auch ein wenig arbeiten und haben ganz viele Projekte, bei denen wir dabei sein müssen. Ganz genau kann ich das wahrscheinlich erst erklären, wenn ich es erlebt habe ;-) Das wird genial.




Nach diesem Workshop kommt unser eigentlicher Auslandsaufenthalt, wir machen sechs Monate lang Freiwilligendienst in Spanien. Ich muss Spanisch lernen, das brauch ich für mein Studium. Ich habe mich nun für Romanistik entschieden, um etwas in der Tasche zu haben, bevor wir das mit der Tanzschule in Angriff nehmen können. Außerdem ist Französisch ja sowieso meins und Spanisch ist genauso interessant.


Ab Oktober 2013 sind wir dann beide Studenten, ich für Romanistik und Tobi macht zuerst ein paar Semester Soziologie, dann studiert er Filmgeschichte und Politikwissenschaft und das letzte ist 'Sozialwissenschaften und Philosophie mit Kulturwissenschaften'. Also, Tobi wird definitiv länger studieren als ich, er konnte sich nicht für eins entscheiden ;-)




So weit ist unsere Zukunft in Topf und Tüte, wir müssen nur noch eine Wohnung suchen, sonst haben wir alles. Aber das machen wir zur gegebenen Zeit.
Wir haben schon früh entschieden, dass wir nicht sofort anfangen wollen, zu studieren, sondern erst noch was anderes machen wollen. Und mit den Dingen, die wir dann tun werden, sind wir mehr als zufrieden ;-)




So sieht's aus. Ich genieße mein Leben ;-)


Genießt die hin und wieder auftretende Sonne (Das ist hier mehr April als Sommer)!
Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 5. August 2012

Eine tote Eileen kehrt nach Hause zurück ;)

Coucou!


Ganz ehrlich, ich bin wirklich tot, ich muss dringend ins Bett, was ich auch gleich mache.
Tanztrainingslager vorbei, schade. Zwei tolle Wochen. Jeden Tag tanzen. Es war schon anstrengend, weil man das einfach nicht gewöhnt ist, aber ich würde es trotzdem jederzeit wiederholen. Ich bin dann aber auch froh, wieder zu Hause zu sein und Tobi wiederzuhaben. Außerdem stellt man nach zwei Wochen fest: Im eigenen Bett ist es immer noch am schönsten ;-)


Wo ich eigentlich war, verrate ich nicht, es ist auf jeden Fall eine schöne Gegend ;-)
Wir haben dort in einem Schloss gewohnt, dass nicht mehr als solches genutzt wird, sondern eben als Trainingslager. Ich glaube, Fußballmannschaften waren auch schon da gewesen. Es war also ein riesengroßes Gelände, was in der ersten Zeit für mich nicht unbedingt vorteilhaft gewesen war, denn ich besitze 0 Orientierung :D
Internet gab es da auch nicht, sonst hätte ich mich zwischendurch schon mal gemeldet, ich hatte ja manchmal nicht mal Empfang und musste weite Wanderungen unternehmen, um mit Tobi telefonieren zu können.
Wir waren ungefähr 70 Leute, von der Hälfte hab ich die Namen schon wieder vergessen, und 30 Betreuer, wobei einige von diesen 70 Leuten, so wie ich, selbst eine Kindertanzgruppe hatten. Dadurch, dass ich nicht mehr nur Übungsleiterin, sondern schon richtige Trainerin bin, hatte ich doppelt zu tun. Ich hatte quasi meine eigenen Tanzstunden und danach gleich für meine Gruppe, die mir zugeteilt wurde. Das waren neun Mädels von 10 bis 13, total süß, nur mit den beiden 13-Jährigen gab es manchmal etwas Stress, weil die es nicht lassen konnten, so zu tun, als wären sie schon viel besser als die anderen. Und das ist nun mal eins der Dinge, die ich absolut nicht leiden kann.





Trainingslager heißt nun mal Trainingslager, mein Tagesablauf:
06.00 Uhr: aufstehen, fertig machen! Jeden Tag.
06.30 Uhr: eine halbe Stunde laufen. Dadurch, dass ich das bei mir regelmäßig mache, einmal um die Insel joggen, war das jetzt nicht so problematisch für mich, aber einige hatten echt zu kämpfen, so auf nüchternen Magen.
08.00 Uhr: Frühstück. 




Es waren immer fünf Leute eingeteilt, das Essen zu machen, bei drei Mahlzeiten am Tag war jeder mal dran. Außerdem hatte jeder mal die Aufgabe, Wäsche zu waschen oder sauber zu machen. Finde ich gerecht.
09.30 Uhr - 11.30 Uhr: erste Trainingseinheit für mich selbst. Tanzen, tanzen, tanzen! Am ersten Tag wurde erst mal geguckt, was wir überhaupt können, ich war mit den anderen sieben Mädels, die auch als Trainerin jeweils eine Tanzgruppe hatten, in einer Gruppe. Eine davon ging gar nicht, die anderen waren alle ziemlich nett, mit vielen hab ich jetzt immer noch Kontakt, es gibt ja Facebook ;-)
Jungs waren da auch ein paar, aber nur 17 - außerdem waren das alle bis auf drei Idioten :D
12.30 Uhr: Mittagessen. War meistens lecker, nur immer extrem viel.
14.00 Uhr - 17.00 Uhr: erste Trainingseinheit für meine eigene Tanzgruppe. Immer, wenn ich selbst Training hatte, hatten meine neun Mädels Theoriestunden. Die hatte ich auch, aber nicht mehr so viele, weil ich ja schon etwas länger tanze.
18.00 Uhr: Abendessen.
19.00 Uhr - 21.00 Uhr: zweite Trainingseinheit für mich selbst. Manchmal hatte ich eben auch Theoriestunden, dann haben wir neue Tänze und Choreos gelernt, manchmal waren es einfach auch nur sportliche Sachen, sowas wie Sprintübungen, Krafttraining oder so was. Das musste jeder auch machen. Sprinten kann ich gut, wie gesagt, Bronze beim letzten Wettkampf ;-), aber Kraft hab ich nicht viel, das war anstrengend.
Manchmal hatte ich auch nur ein Training am Tag, die restliche Zeit sollte ich dann nutzen, um mir neue Ideen, Tänze und Choreos für meine Tanzgruppe auszudenken. Die Zeit hatte ich dafür auch gebraucht. Also musste Tobi ganz schön leiden, weil ich wirklich so wenig Zeit hatte. Wir haben eher SMS geschrieben, den ganzen Tag. Immer mal zwischendurch. Manchmal habe ich sogar beim Essen fix getippt.
Schlafen gehen konnte jeder im Prinzip, wann er wollte. Wenn man aber am nächsten Tag um 6 nicht aus dem Bett kam, hatte das Konsequenzen sowie Ausschluss vom ersten Wettkampf oder so. Ich war spätesten 23.00 Uhr verschwunden, nach dem Telefonieren mit Tobi oder meiner Mama ;-)



Manchmal hatten wir auch gar kein Training, sondern haben alle zusammen Ausflüge gemacht wie zum Beispiel nach Leipzig in die Deutsche Nationalbibliothek oder in den Heide-Park. Ganz besonders gefreut hab ich mich, dass wir nach Moritzburg zum Schloss gefahren sind, wo sie 'drei Haselnüsse für Aschenbrödel' gedreht haben, wie ich diesen Film liebe!




Wetter war leider nicht so toll, aber ein schönes Schloss ist es schon. Im Winter muss ich da dringend noch mal hin, denn  dann ist die 'Aschenbrödel'-Ausstellung.



Die Treppe, auf der sie
ihren Schuh verloren hat!


















Süßer Blumenladen für meine Mama - R.I.P Romy Schneider!

Von der Deutschen Nationalbibliothek hab ich noch mehr Bilder gemacht, die kommen eventuell, wenn ich wieder hergestellt bin ;-)
Ob ich die anderen alle von den zwei Wochen veröffentliche, weiß ich noch nicht.


Gute Nacht und Lots of Love,
Eure Eileen

Sonntag, 22. Juli 2012

Ich male seinen Namen an jede beschlagene Scheibe.

Coucou!

Es ist jetzt 23.06 Uhr, vor zwei Stunden bin ich aus Berlin zurückgekommen, hab im Schnellverfahren meine Sachen für das Tanztrainingslager gepackt (so wie ich mich kenne, habe ich sowieso die Hälfte vergessen) und werde jetzt schlafen gehen, damit ich morgen früh um sechs wenigstens einigermaßen ausgeschlafen beim Treffpunkt erscheine.
Ich bin total kribbelig und aufgeregt, Tobi tut mir extrem leid, der darf das ertragen. Er ist hier und die Ruhe selbst. Obwohl ich weiß, dass das nur Fassade ist, wir können nicht ohneeinander. Wenn ich daran denke, dass ich die nächsten zwei Wochen ohne ihn sein muss - mhhh, wir überleben das! Es geht schon irgendwie. Und genug Ablenkung werde ich ja haben.



Tanzen, tanzen, tanzen - die nächsten zwei Wochen!

"Ich bin in dich verliebt. Und zwar sehr doll. Seit ich dich zum ersten Mal gesehen habe, empfinde ich so. Du berührst etwas in mir. Etwas, was ich vorher noch nie gehabt habe. Wenn du mich ansiehst, dann ist das so, als ob alles Schlechte dieser Welt sich in Luft auflösen würde, wenn du lächelst, dann liefert sich mein Herz einen Konkurrenzkampf mit einer ziemlich schnellen Dampflok, wenn du lachst, dann ist das so, als ob die ganze Welt bunter wäre."
Ausschnitt aus Tobis erstem Liebesbrief, 17.12.2008

Dieser Brief liegt gerade neben mir, ich lese ihn oft. Tobi schreibt mir mittlerweile regelmäßig solche Briefe, ich hebe sie alle auf. Jeder davon ist eine Offenbarung, er legt mir seine Seele, sein Herz offen vor die Füße und hat so viel Vertrauen in mich, dass ich nicht drauf trete. Er ist mutig. Ich bin feige. Er ist stark. Ich bin schwach. Ich könnte heulen.


Er ist die Droge meines Herzens.

Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 16. Juli 2012

17° C, aber die Ostsee vor der Haustür - finden das alle so gemein wie ich?

Coucou!


Ich schaue aus dem Fenster, in ungefähr 100 Meter Entfernung liegt das Meer. Es sind herbstliche 17° C. Ist das nicht gemein? Ich war in diesem Jahr noch kein einziges Mal baden, wenn man mal Tobis Entführungs-Füße-ins-Wasser-halte-und-hinterher-klitschnass-sei-Aktion außen vor lässt.
Ich hoffe, es wird im Tanzlager besser. Ich bin schon am Packen :-)




Dann denken wir uns den Sommer eben.

Lots of Love,
Eure Eileen

Freitag, 13. Juli 2012

Niemand ist perfekt, nur das Leben ist es manchmal.

Coucou!


Freitag, der 13.
Schon das zweite Mal in diesem Jahr.
Und der sogenannte 'Sommer' wird auch immer kälter und regnerischer.


Heute Abend gehen wir feiern, irgendwas muss man bei dem Wetter schließlich machen ;-)
Anne hat Geburtstag, sie schmeißt ihre Party mit der von S. zusammen, die aus ihrem Geburtstag eigentlich keine so große Sache machen wollte, aber man wird ja nur einmal in seinem Leben 19 :-)
Oh Gott, ich habe auch bald Geburtstag, ein Glück bin ich zu dem Zeitpunkt zwei Wochen im Tanzferienlager, da kommt dann hoffentlich keiner auf die Idee, mir irgendwas zu schenken. Aber so wie ich meine Leute kenne, werde ich davor wohl nicht sicher sein, wenn ich wieder zurück komme. Tobi ist total sauer, dass ich zu meinem Geburtstag nicht da bin, was kann ich dafür, dass die Tanzerei nun mal zu diesem Zeitpunkt ist? :D






So sollte unser Sommer aussehen.
But who cares?


Lots of Love,
Eure Eileen

Donnerstag, 12. Juli 2012

"Alles wird gut", flüsterte ich meinem Spiegelbild zu.

Coucou!

(to) admire – bewundern
(to) apologize – sich entschuldigen
(to) be afraid – Angst haben
(to) be confused – verwirrt sein
(to) be jealous – eifersüchtig sein
(to) be replaced – ersetzt werden
(to) be strong – stark sein
(to) be ugly – hässlich sein
(to) begin over again – nochmal neu anfangen
(to) break down – zusammen brechen
(to) change – ändern
(to) collapse – zusammenbrechen
(to) conceal – verschweigen
(to) cry – weinen
(to) die – sterben
(to) dream – träumen
(to) escape – fliehen
(to) fail – versagen
(to) fake – fälschen
(to) feel alone – (sich) einsam fühlen
(to) fight – kämpfen
(to) fly – fliegen
(to) give up – aufgeben
(to) hate – hassen
(to) hold out – durchhalten
(to) hug – umarmen
(to) kiss – küssen
(to) lie – lügen
(to) live – leben
(to) loose somebody – jemanden verlieren
(to) love someone – jemanden lieben
(to) make mistakes – Fehler machen
(to) miss someone – jemanden vermissen
(to) pretend – so tun als ob
(to) remember – sich erinnern
(to) run away – weglaufen
(to) shatter – zerbrechen
(to) smile – lächeln
(to) stay strong – stark bleiben
(to) suffer – leiden
(to) trust – vertrauen
(to) try to be perfect – versuchen, perfekt zu sein
(to) wish – wünschen


Ich wurde angenommen. Ab August mach ich einen viermonatigen Tanzlehrgang mit meiner Tanzschule, dann dürfen wir in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München auftreten. Und ab März geht's ab nach Spanien.

Mit tanzen Geld verdienen - so schön ist das Leben!

Lots of Love,
Eure Eileen

Samstag, 7. Juli 2012

Ich bin gelegentlich etwas unvernünftig.

Coucou!


Man geht Montag Abend gegen neun schlafen und wacht am Mittwoch kurz vor 11 Uhr vormittags wieder auf. Dann weiß man, dass man am Wochenende absolut zu wenig geschlafen hat. Das ist uns nämlich passiert.


Das war nicht geplant, Tobi wäre fast zu spät zur Arbeit gekommen. Jetzt hat uns der normale Alltag wieder zurückgefunden, ich war die ganze Woche in der Tanzschule, um meine verlorenen Stunden wieder aufzuholen, heute und morgen Vormittag auch noch. Ich muss im Monat auf eine bestimmte Stundenanzahl kommen, um mein Trainergeld zu erhalten. Die Stunden kann ich mir selbst zusammen stellen, entweder ich bin da oder halt nicht.

Ich habe alle meine Gutscheine eingelöst, ich kleine Shoppingelster. Die Ausbeute zeig ich Euch irgendwann, ich muss erst mal alles abfotografieren.

Am Strand. Dem Wellengang lauschen.


Es wird endlich Sommer. Die schönste Zeit im Jahr.
And every summer has a story. I want to tell mine.

Lots of Love,
Eure Eileen

Montag, 2. Juli 2012

Bereue nie, was du getan hast, wenn du dabei glücklich gewesen bist.

Coucou!


Sommerfeeling! Und wisst Ihr, wo ich am Wochenende war? Beim Fusion-Festival. Mit Tobi, R., J., S., Anni und Vivi. Hammer! Tobi und J. waren schon nach drei Stunden völlig betrunken und lagen irgendwo im Gras, wir fünf verrückten Mädels haben ganz viele neue Leute kennen gelernt. Also hieß es schon am ersten Abend (das Ganze ging vier Tage!): Party! Da waren Tobi und J. dann völlig weg. Und sie wurden auch die gesamten vier Tage nicht mehr nüchtern. Insgesamt haben wir wahrscheinlich sechs Stunden geschlafen.
Vier Tage lang feiern. Was will man mehr? ;-)
Konzerte, Spiele, Musik, Alkohol, Nacht, Freiheit, alles schön. Fusion ist ein bisschen das geborene Hippie-Festival: Sex, Drugs und Rock'n'Roll. Woodstock ist nichts dagegen. Ich habe zwar keine Drogen genommen, aber für die Jungs, die sich ab und zu mal 'nen Joint drehen, war das das Kifferparadies auf Erden. Wir haben aber aufeinander aufgepasst. Und jetzt sind wir alle bei J. zu Hause angekommen und werden hier übernachten.




Fazit: Ich bin absolut happy. Vier super-geile Tage!


Herrlich unperfekt. Vogelfrei. Durcheinander. Fassadenmädchen. Maskenmensch. Pretend to be happy. Rebellin. YOUNG AND LOST. Verrückt vor Angst. Verzweifelt.


So bin ich.


Endlose Nächte. Herzensnachbarn. Momente, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Im Bus am Fenster sitzen, Musik hören, nachdenken, träumen. Mittsommernächte. LUFT UND LIEBE. Salzige Sommerluft. Bunte Lichter, Nacht und Zuckerwatte. Sommernächte. Kopfhörer rein, Alltag raus. Glücksgefühle auf Hochtouren. Schokokuss und Hamburgnächte. Lachen, bis die Tränen kommen. Draußen, in der Großstadt. Nächte am Meer. Wassereismomente. Knutschflecken. Liebesbriefe.

Das mag ich.

Ein Herz voller verrückter Träume. Glücksgefühlsrausch. Tränenlikör. Frei sein, wild sein, jung sein. Minderwertigkeitskomplexe. Verlernt zu erzählen. Enttäuschungen und so, you know? Verdammte Schüchternheit. Gelernt zu schweigen. Schlafstörungen.

So sieht mein Leben aus. Ändern, nicht rumheulen.

Ändern? Warum? Verdammt, warum? Für keinen Reichtum, für kein Geld dieser Welt. Mein Leben, meine Meinung, meine Einstellung. Na, was denn nun?


Ich bin absolut glücklich!




Lots of Love,
Eure Eileen